Waffen der Freiheit

By Mcp

Der oberste Gerichtshof der USA hat das Recht der Amerikaner auf Waffenbesitz ausdrücklich bestätigt und hob damit eine Verordnung der Hauptstadt Washington auf, die ihren Bürgern den Besitz von Handfeuerwaffen untersagte.

Grundlage der Entscheidung war der zweite Zusatz zur Verfassung in dem es unter anderen heißt: „Eine wohl regulierte Miliz, die erforderlich ist für die Sicherheit eines freien Staates, soll das Recht der Menschen, Waffen zu besitzen und zu tragen, nicht eingeschränkt werden.
Quelle: NZZ; Recht auf Waffenbesitz in den USA bestätigt

Als in Athen, in Anbetracht der persischen Gefahr, der einfache Bürger zu den Waffen gerufen wurde, war das die Geburtsstunde der ersten Demokratie der Welt, den von Stund an konnte sich kein Tyrann, kein König oder Oligarch gegen das bewaffnete Volk behaupten.

Nur der bewaffnete Bürger ist ein freier Bürger. Das ist der Geist, den der Zweite Zusatzartikel zur amerikanischen Verfassung atmet. In Europa reagieren die Eliten mit verhaltenem Entsetzen. Aus gutem Grund.

Es existiert ein signifikanter Zusammenhang zwischen der sukzessiven Verschärfung des Waffengesetzes, das in Deutschland mittlerweile sogar die Benutzung von Küchenmessern regelt, und der massiven Ausweitung von Überwachungsbefugnissen und Schnüffelrechten durch einen zunehmend repressiv agierenden Staat.

Wie soll ein entwaffneter Bürger die Widerstandspflicht des Grundgesetzes durchsetzen, wenn Recht und Gesetz von einer Minderheit usurpiert und das Volk seiner Souveränität beraubt wird?

Gerade in Zeiten, in denen die Wehrpflicht absehbar ausläuft und einem Berufsheer Platz macht, gerät das Machtgefüge zwischen den herrschenden Eliten und dem beherrschten Volk sichtbar aus den Fugen. Dem omnipotenten Staat mit zunehmend totalitärem Anspruch, er mischt sich massiv in alle Lebensbereiche des Individuums ein, steht der einfache Bürger praktisch genauso wehrlos gegenüber, wie der bewaffneten Kriminalität, die sich einen Dreck um bestehende Gesetze schert.

Dass es in unserer Gesellschaft unpopulär ist, die Freigabe von Waffen zu fordern, darf nicht über die Zusammenhänge hinwegtäuschen, die der unvergessene Ernst-Moritz Arndt in einem Lied niederschrieb, in dem er zum Kampf gegen die napoleonsche Fremdherrschaft aufrief:

Der Gott, der Eisen wachsen ließ,
Der wollte keine Knechte,
Drum gab er Säbel, Schwert und Spieß
Dem Mann in seine Rechte,
Drum gab er ihm den kühnen Mut,
Den Zorn der freien Rede,
Daß er bestände bis aufs Blut,
Bis in den Tod die Fehde.

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