1. Moderne Welt und die Menschen der Tradition
„Spricht man heute von Krise, so haben die meisten die bürgerliche Welt vor Augen. Es sind die Grundlagen der bürgerlichen Zivilisation und der bürgerlichen Gesellschaft, die sich in der Krise befinden und in Auflösung begriffen sind. Doch ist die nicht die Welt, die wir traditionell genannt haben. Das System, das mit der Revolution des dritten Standes und der ersten industriellen Revolution feste Formen angenommen hat, steht im Begriff, sozial, politisch, kulturell zu zerbrechen, auch wenn sich in diesen, System noch Reste einer älteren Ordnung befinden, die allerdings in ihrer ursprünglichen Wirkkraft geschwächt sind.“
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„So wie die Dinge stehen, ist die Lösung von vornherein auszuklammern, die darauf abzielt, sich auf das zu stützen, was aus der bürgerlichen Welt überlebt hat, dies zu verteidigen und es Schutzwall gegen die stärker werdenden Strömungen der Auflösung und Umwälzung benutzten zu wollen“ …
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„Denn eine wie auch immer geartete Verbindung traditioneller Ideen mit den übriggebliebenen Formen bürgerlicher Zivilisation würde diese den unausweichlichen, legitimen und notwendigen Angriff aussetzen, der in unserer Epoche gegen diese Zivilisation geführt wird.“
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„Begebe dich nicht dorthin, wo man verteidigt, sondern dorthin, wo man angreift.“
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„Dies bedeutet, dass es schließlich angemessen sein könnte, zum Sturz all dessen beizutragen, was bereits wankt und der Welt von gestern angehört, anstatt es stützen und seine Existenz künstlich zu verlängern.“
Schlagworte: Den Tiger reiten, Julius Evola, Tradition