“Nachdem rund 300 Bischöfe aus der Dritten Welt erklärt hatten, die am 16. Juli beginnende Weltbischofskonferenz im südenglischen Canterbury, die so genannte Lambeth-Konferenz, wegen unüberbrückbarer Gegensätze beim Umgang mit Homosexualität möglicherweise zu boykottieren, haben jetzt englische Geistliche einen massenhaften Kirchenaustritt angedroht. Mehr als 1.300 konservative Pfarrer der Kirche von England, darunter elf Bischöfe, warnten die ab 4. Juli in York tagende Generalsynode von 25 Millionen englischen Anglikanern, die Zulassung von Frauen zum Bischofsamt zu beschließen. In diesem Fall würden sie die Kirche verlassen und sich voraussichtlich der römisch-katholischen Kirche anschließen, heißt es in einem von der Londoner Tageszeitung „The Times“ veröffentlichten Brief an den Erzbischof von Canterbury, Rowan Williams (London).”
Quelle: Kath.net; Anglikanische Eintrittswelle in die Kirche von Petrus und Paulus?
Dazu passt die Meldung, dass der Weltjugendtagsveranstalter den linksliberalen Jesuiten untersagte als Gastgeber für eine Homosexuelleninitiative aufzutreten, die geplant hatte, “Workshops” zum Thema Homosexualität abzuhalten. Der Kampf zwischen dem zeitgeisthörigen Modernismus und dem konservativen Traditionalismus zieht sich mittlerweile durch alle Weltkirchen.
Quelle: Kath.net; Weltjugendtagsveranstalter untersagen Homo-Workshop der Jesuiten
Schlagworte: Anglikaner, römisch-katholische Kirche, Frauenordination, Homosexualiät