Knatternde Fahnen im Morgenwind

By Mcp

Zu guter letzt, nach Weissmann und Jünger, der göttliche Dávila zum Thema Kampf, Krieg und Sinn.

„Die »Introduction ä la Vie Devote« des heiligen Franz von Sales und die »Chroniques« Froissarts führen in Lebens weisen ein, die unseren Zeiten fremd sind: das Leben als »devotion«, das Leben als »Heldentat«.

Zwei Arten, das Leben als männliches und wonnevolles Hochgefühl zu empfinden – wie das Knattern von Fahnen in der Morgenröte.“
Quelle: Nicolás Gómez Dávila; Scholien

Kurz, aber ruhmreich oder lang und fromm. Krieger oder Priester. Die Alternativen des männlichen Daseins waren schon in der Antike Thema der Literatur, Kunst und Bewunderung. Die gegensätzlich, unterschiedlichen Figuren treten uns entweder als Achilles bei Homer oder als Diogenes von Sinope gegenüber, derjenige also, der am hellichten Tag im antiken Athen, nur mit einer Laterne bewaffnet, nach dem „wahren Menschen“ suchte. Erschüttert haben den Erdenkreis beide, mit Taten die einen, mit Gedanken die anderen. Beide mit einer Strahlkraft, die unser dunkles Zeitalter noch heute erhellt.

Männer, um es abzuschließen, du dämlicher Sozi, suchen nicht den Sinn des Lebens, sondern den Sinn im Leben. Der Nachruhm ist scheißegal, wenngleich nicht unwillkommen. Aber alles ist besser, als nichts tun. Denn die Tat oder die Idee ist das Leben, sowie der Sieg dessen Sinn, selbst dann, wenn der Siegpreis nur eine Lorbeerkrone wäre.

»Nur für ein kurzes Leben, Mutter, hast du mich geboren – hätte mir dafür der droben donnernde Zeus, der Olympier, wenigstens Ehren verliehen! Jetzt tut er es nicht im geringsten! Der Atride, der weithin gebietende Fürst Agamemnon, hat mich beschimpft; er entriß mir, eigenmächtig, den Kampfpreis!«
Quelle: Homer; Illias ; Erster Gesang

Jeder, der die Ilias kennt, weiß, welchen Kampfpreis Agamemnon dem Achilles entriss. Und dafür lassen Männer die Fahnen knattern im Morgenwind. Allemal und immer und immer und immer wieder.

Alde Gott. Wir schenken Leben.

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9 Antworten zu “Knatternde Fahnen im Morgenwind”

  1. Wolf sagt:

    Gibt es keine wichtigeren Probleme als dieser belanglose Kram? Was ist mit Hartz IV?

    :-)

    Ihr Wolf.

  2. Wolf sagt:

    Übrigens finde ich es nicht fair, Herrn Brodkorb als dämlichen Sozi zu bezeichnen. Das ist doch keine Art, oder? Wie würden Sie es finden, wenn Herr Brodkorb Sie auf seiner Seite als “dämlichen NaKo” bezeichnen würde?

    :-)

    Ihr Wolf.

  3. Mcp sagt:

    Ein “NaKo”, was soll das sein? Als was der Brodkorb mich bezeichnet ist mir herzlich egal. Einer seiner Homunkli rückte mich jüngst in die Nähe eines Neonazis. Auf dem Niveau sollen sie unter sich bleiben, die sebsternannten Pappdrachenjäger.

    Und für Harz IV gibt es Ämter, die sie gerne beraten.

    Im Übrigen, das Thema, welches sie als belanglos bezeichnen, hat der Soze selber losgetreten, als er sich ungefragt Gedanken um die Motive des rechten Denkens machte. Und für Harz IV hat der bestimmt auch die Hand gehoben.

  4. Wolf sagt:

    “als er sich ungefragt Gedanken um die Motive des rechten Denkens machte”

    Aber ist das nicht richtig, sich damit zu beschäftigen?

    Ich wusste gar nicht, dass Herr Brodkorb so eine Art Frankenstein ist, der Menschen erzeugen kann. Es heißt allerdings Homunkuli, das sollten Sie aber schon wissen, wenn man so eine Seite macht, die so einen auf gebildet macht!

    Meinen Sie wirklich, bei den Ämtern wird man ausreichend über Hartz IV beraten? Sie sind aber weit von der Realität entfernt!

    :-)

    Ihr Wolf.

  5. Mcp sagt:

    Was ein “NaKo” ist, haben Sie immer noch nicht beantwortet.

    Und noch einmal, zu Harz IV fragen sie besser jemand, der sich deshalb damit auskennt, weil er mit Sicherheit dafür gestimmt hat. Zum Beispiel Herrn Brodkorb.

    Aber ja, was Hartz IV und ihre Lebenswirklichkeit betrifft bin ich wirklich weltfremd. Denn Ihre Welt interessiert mich nur dann, wenn ich ihnen aus meinen Porsche den Mittelfinger deshalb entgegenstrecke, weil sie mir ihrem „Polo“ wieder einmal die linke Autobahnspur blockieren. Gott sei Dank regelt das gerade der Benzinpreis. 150 Euro pro Liter und he, niemand, wirklich niemand würde sich über Verkehrstote und „Geschwindigkeitsbegrenzungen“ mokieren.

  6. Wolf sagt:

    NaKo ist Nationalkonservativ. Mensch, das ist doch nicht so schwierig.

    “Aber ja, was Hartz IV und ihre Lebenswirklichkeit betrifft bin ich wirklich weltfremd. Denn Ihre Welt interessiert mich nur dann, wenn ich ihnen aus meinen Porsche den Mittelfinger deshalb entgegenstrecke, weil sie mir ihrem „Polo“ wieder einmal die linke Autobahnspur blockieren. Gott sei Dank regelt das gerade der Benzinpreis. 150 Euro pro Liter und he, niemand, wirklich niemand würde sich über Verkehrstote und „Geschwindigkeitsbegrenzungen“ mokieren.”

    Das ist aber eine gesunde Einstellung für ein gesundes Kollektiv, Respekt. Aber der Umwelt ist das nicht sehr zuträglich, wenn Sie so schnell Autofahren. Und Umweltschutz ist doch auch Heimatschutz, oder etwa nicht?

    :-)

    Ihr Wolf.

  7. Wolf sagt:

    Übrigens habe ich noch eine kleine Frage: Wenn Ihnen die Hartz-IV-Empfänger und deren Lebenswirklichkeit egal sind, bzw. Sie keine Ahnung von der Materie haben, warum werfen Sie Brodkorb dann vor, dafür gestimmt zu haben?

    Außerdem dachte ich bislang, der Bundestag entscheidet über solche Gesetze – und nicht der Landtag von MVP. Aber da kennen Sie sich bestimmt besser aus, so gebildet wie Sie sind.

    :-)

    Ihr Wolf.

  8. KJ sagt:

    Ich finde auch, die ganze Welt sollte sich nur noch um Harz IV drehen… Dann wären wir bald im Kommunismus-Sozialismus und unser aller Leben würde sich tatsächlich nur noch um und mit Harz IV drehen…

  9. Wolf sagt:

    Lieber KJ,
    aber wo werden wir leben, wenn sich die ganze Welt nur noch um Ernst Jünger und die Zarenfamilie dreht? Ihrer “differenzierten” Aussage zum Kommunismus-Sozialismus zufolge bliebe fast nur eine Antwort, die ich aber nicht aufzuschreiben wage…

    :-)

    Ihr Wolf.

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