Nach der Abschaffung des klassischen Gymnasiums setzt der schwarz-grüne Senat in Hamburg die bildungspolitische Geisterfahrt dadurch fort, dass es praktisch die deutsche Klassik aus den hanseatischen Klassenzimmern verbannt.
„Denn die Lehrer entscheiden künftig, welche Bücher in der Oberstufe gelesen werden. Und siehe: Es müssen keine Klassiker mehr sein, kein „Faust“, keine „Räuber“, keine „Buddenbrooks“, noch nicht einmal mehr „Die Blechtrommel“. Künftig reicht ein „gesichertes und strukturiertes literarisches Basiswissen“. Das könne, höhnte der SPD-Bildungsexperte Ties Rabe, auch „die Bedienungsanleitung einer Kaffeemaschine“ sein, anhand deren die Schüler ihre Kompetenz, Texte zu knacken, bewiesen.“
Quelle: FAZ; Goethe, Schiller, Kleist – das war gestern
Es ist nur ein weiteres Beispiel dafür, wie schnell die Union ihre angeblichen „Werte“ schreddert, wenn es um den bloßen Machterhalt geht. Während die klassischen bürgerlichen Mehrheiten schwinden, öffnet sich die Union für die Prostitution mit den Grünen so weit nach links, dass sie sogar von rechts angreifbar wird. Die SPD fordert der CDU tatsächlich den „abendländischen Wertekanon“ (FAZ) ab. So langsam begreift man, warum sich auch die CDU am „Kampf gegen rechts“ beteiligt. Es ist ein groteskes Schauspiel, welches in Hamburg gegenwärtig auf dem Spielplan steht.
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