„Der frühere US-Unterhändler in Bosnien- Herzegowina, Richard Holbrooke, hat bestritten, er habe mit dem mutmaßlichen Kriegsverbrecher Radovan Karadzic eine Absprache über Immunität getroffen. “
Quelle: NZZ; Holbrooke bestreitet Absprachen mit Karadzic
Merkwürdig allerdings ist, dass Karadzic nach Dayton sich mehr als ein halbes Jahr unter den Augen und mit Wissen der in Bosnien stationierten NATO-Truppen frei bewegen konnte. Nach Angaben der NZZ hatte sich der damalige Befehlshaber der NATO-Truppen geweigert Karadzic zu verhaften.
Sehr komisch das.
Schlagworte: Bosnien, Dayton, NATO, Radovan Karadzic, Richard Holbrooke, Serben
August 1, 2008 um 5:49 |
Salve!
Na ja, wo der politische Wille fehlt. Mir wurde einmal gesagt, der Aufenthaltsort sei bekannt, eine Verhaftung politisch aber zu heiß. Zudem kann ich mich erinnern, daß Verhaftungen serbischer Kriegsverbrecher, daran scheiterte, daß über Verbündete Informationen durchsickerten. Dieser Verdacht richtete sich besonders gegen ein Land: Frankreich. Ansonsten gab es aber genug Köche, um auch sonst den Brei zu verderben.
Vale!
Tiberius
August 2, 2008 um 4:38 |
Aha. Der Einsatz, vermute ich. Hochachtung. *Salutier*.
August 7, 2008 um 5:08 |
[...] interessanter, wie vorhersehbarer Schachzug. Holbrooke hat diesen Einlassungen schon widersprochen. Selbst wenn es den Serbenführer gelingen sollte, solche Absprachen nachzuweisen, ist zweifelhaft, [...]