
Abschied
Warum? Weil der Verlust einer Frau oder eines Kindes für eine Gesellschaft schwerer zu verkraften ist, als der eines Mannes.
Nur eine ermattete, an ihrer Existenz uninteressierte, Gesellschaft hält dies für sexistisch, ungenderistisch, antiquiert oder sonst wie fragwürdig.
Frauen und Kinder zuerst! Das war der Ruf, der durch die untergehende Gustloff schallte. Aber nachdem sich Männer Weiberröcke überstreifen und Weiber Männerhosen, ist die Unterscheidung, wer oder was zuerst gerettet wird, sowieso obsolet. Es ist egal geworden, weil man nicht mehr die Gemeinschaft zu retten gedenkt, sondern nur noch sich selbst.
Der Fortschritt ist so. Zumindest hierzulande. Brave Osseten.
Schlagworte: Frauen, Frauen und Krieg, Frauenwehrpflicht, Georgien, Kinder, Krieg, Südossetien