Je Intelligenter, desto jungfräulicher

By Mcp

„Jugendliche mit einem höheren IQ warten länger als solche mit durchschnittlicher Begabung. Auf dieses Verhältnis zwischen Intelligenztestergebnis und erster sexueller Aktivität weisen US-Studien hin, wie Focus online berichtet.“
Quelle: Kath. net; Je intelligenter, desto länger jungfräulich

Der Sexualtrieb ist der mächtigste animalische Instinkt des Menschen. Seine Bändigung durch die Vernunft in die erste Regung einer Zivilisation. Der Appell an die Instinkte ist das Gegenteil von Kultur, nachgerade ihre Aufhebung.

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4 Antworten zu “Je Intelligenter, desto jungfräulicher”

  1. Leser sagt:

    Dieses Erklärungsmodell ist zwar richtig, indes recht plakativ und soll wohl Freuds „Kultur = Triebverzicht „ paraphrasieren.
    E inige weitere Gedanken möchte ich hier mal mehr als Fragen, denn als Behauptung in die Runde werfen, nämlich:
    1. Ist diese Erhebung für beide Geschlechter gültig, oder riecht der Begriff „Aktivität“ nicht nach dem Jungen/Männern „klassischerweise“ zu fallenden Rollenmuster?
    2. Vorausgesetzt, dass intelligentere Jungen ihre potentielle Partnerinnen auch auf ihrem Level suchen, kann es da sein, dass die „Kandidaten“ auf ausgeprägtere Männerfeindlich unter den. gebildeteren Frauen stossen, da diese stärker von der feministischen Ideologie und ihrer kategorischen Männerverteufelung beeinflusst sein dürften, als ihre prolligen Geschlechtsgenossinnen?
    3. Ist es dankbar, dass, da die Intelligenteren „dünnner gesäht“ sind, viel weniger Partner/innen ihres Formats infrage kommen, und deshalb die Gelegenheit zu Intimkontakten entsprechend rar sind?
    4. Kann es sein, dass es ein ganz banales Zeitproblem ist, dass nämlich die Intelligenteren, (und oftmals auch Ehrgeizigeren) mehr Zeit in Bildung, Ausbildung und anspruchsvolle Hobbies investieren, anstatt auf Partys, in Discos, oder Kneipen rumzuhängen, wo es „natürlicherweise“ Anbandelungsgelegenheiten en masse gibt.
    5. Kann es auch sein, dass vor allem Hochbegabung oftmals mit einer milden Form des Autismus korreliert, der ja bekanntlich jede Form von Sozialkontakt extrem erschwert?
    6. Ist es vielleicht so, dass ein fehl geleiteter Intelligenzkult, den begabten Heranwachsenden alles Affektive und Triebhafte verachten lehrt, er zwar gerne seine Bedürfnisse ausleben würde, sich dabei aber durch eine Art Selbstzensur niedrig und schäbig vorkäme und daher aus falschen Stolz verzichtet?.
    7. Ist es „schlimmstenfalls“so gar so, dass die Intelligenteren weniger testosterongesättigt sind (bei Männern) und ihr physisches Erscheinungsbild derart unmännlich, sprich unattraktiv (Hühnerbrüstiges Weichei) ist, dass sie sehr schlechte Chancen für Sexualkontakte haben?
    8.

  2. Mcp sagt:

    Oh ha! Da hat sich jemand viele Gedanken gemacht.
    Es ist wohl einfach so, dass die Intelligenten Kulturträger sind und deren Zivilisation dazu dient, die Herrschaft über die tumben Gesellen und Gesellinnen herstellen, die sich vielleicht sogar recht vernünftig artikulieren können, aber dennoch von ihren Trieben vollständig beherrscht werden.
    Angefangen bei der Pornografie, Pädophilie, über homosexuelle und lesbische Lebensweisen hinaus, dreht sich in „dieser Welt“ alles um jene tumben Triebe, die wir Menschen mit Tieren gemein haben. Aber das, was uns, einzig, davon unterscheidet, ist eben die Herrschaft der Vernunft über die Abgründe tierischen Daseins. Tiere kennen, wie Atheisten, keinen Gott. Menschen hingegen schon.

  3. Leser sagt:

    Na, ich weiss nicht! – Das klingt aber stark schwarz/weiss gemalt. Hier, die Einen, selbstbestimmt, souveräne Herren/Herrinnen über ihre Affekte, und da die Anderen, hilflose Marionetten ihrer “tumben Triebe”.
    Wenn ich meinen (fürwahr länglichen) ersten Beitrag nochmal überfliege, springt mir Punkt 7 irgendwie besonders ins Auge. Daher nochmal die Vermutung: Die Intelligenteren sind oftmals von Gott (oder Mütterchen Natur) mit einem Hochleistungsintellekt gesegnet, dafür hapert es aber dann an der Physis. Und die ist und bleibt ausschlaggebend um sexuell zu “reüssieren”. Die H-IQ-ler wollen vermutlich auch früher oder öfter, werden aber nicht rangelassen. Und bekanntlich wird nur allzu gerne aus der NOT eine TUGEND geschnitzt.
    Daher “hon soit qui mal y pense!

  4. Mcp sagt:

    Schwarz-weiß ist nichts anderes als die lässige Zuspitzung von Zuständen, die eben nur dadurch sichtbar werden. Sicher, es ist nicht der Weisheit letzter Schluß, aber immer noch besser als gar nicht darüber nachzudenken.

    Insofern hoffe ich, Sie bleiben mir als geneigter Leser und Kommentator erhalten.

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