Verweigerte Kommunion

By katechon

Abtreibungsbefürworter können keine Kommunion empfangen, das stelle Erzbischof Raymond L. Burke, Präfekt der Apostolischen Signatur, nachdrücklich klar.

„Es gebe kein Anrecht auf die Kommunion, so Burke in einem Interview der Zeitschrift „Radici Cristiani“. Wer bewusst im Zustand schwerer Sünde verharre, begehe „ein Sakrileg“, wenn er den Leib Christi empfange.“
Quelle: Kath.net; Vatikan: Keine Kommunion für Abtreibungsbefürworter

Hart, aber gerecht.

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2 Antworten zu “Verweigerte Kommunion”

  1. Leser sagt:

    Ohne selber Katholizissimus zu sein kann ich der bischöflichen Verlautbarung folgenden sympathischen Aspekt abgewinnen:

    Die K.K. ist eine der wenigen standhaften Bastionen gegen die sonst fast schon selbstverständliche Diskurshoheit unseres Staatsfeminismus. Sie traut sich noch zu sagen, dass Abtreibung schlichtweg Tötung ist und lässt sich nicht mit solch dummdreisten Phrasen, wie „mein Bauch gehört mir“, plattmachen.
    Selbst, wenn man die theologischen Motive nicht befürwortet, ist zu begrüssen, dass die Kirche klar das Messen mit zweierlei Maß verurteilt. Denn eine Gutmenschen-Gesellschaft, die so vehement Gewalt und insbesondere Töten verteufelt, kann nicht gleichzeitig Freibriefe zur Tötung wehrloser, ungeborener Individuen ausstellen, ohne verlogen zu wirken. Allein die euphemistische Nebelkerzenbegriffe „Abtreibung“ (wohin eigentlich, zur Hölle ?), „Schwangerschaftsabbruch“ , Fristen-„Lösung“, spricht schon Bände.
    Mithin ein Grund dürfte das heutzutage sakrosankte Opfer-Paradigma sein, das die Lichtgestalt Frau überall und jederzeit genießt. Täterschaft, hier Kindstötung, Fehlanzeige! – Im Gegenteil, millionenschwere Projekte rollen seit Jahrzehnten übers Land, damit die armen Opfer die schreckliche Plage einer Schwangerschaft nicht nur ungestraft beenden können, sonder auch finanziell ausgepolstert bekommen.

  2. Heiliger Zorn « Mit elektrischer Feder sagt:

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