SPD im Sturzflug

By Mcp

„Wenn jetzt Wahlen wären, hätte sie wohl keine Chance: SPD-Landeschefin Ypsilanti macht sich mit ihren Linkspartei-Plänen bei den Hessen unbeliebt. Zwei Drittel sind einer Umfrage zufolge dagegen – noch dazu erneuern die SPD-Rechten Clement und Steinbrück ihre Warnungen vor Lafontaine.“
Quelle: SPON; Zwei Drittel der Hessen gegen Ypsilantis Pläne

Wären in Hessen jetzt Neuwahlen würde die SPD zehn Prozent weniger Stimmen bekommen als bei der letzten Wahl. Trotz aller Warnungen, zuletzt durch den Parteivize Steinbrück, bleibt Ypsilanti auf Crashkurs mit der Wirklichkeit, der sie zu Ministerpräsidentin einer Regierung machen soll, die sich von der Linkspartei tolerieren lassen will.

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7 Antworten zu „SPD im Sturzflug“

  1. KJ sagt:

    Mein Mitleid mit der SPD ist begrenzt. Allerdings ist die orangene Merkel-CDU auch nur sehr bedingt eine Alternative…

  2. Mcp sagt:

    Eigentlich habe ich überhaupt kein Mitleid mit der SPD. Mit der Merkel hingegen schon.

  3. KJ sagt:

    Das überrascht mich. Wie kommt Frau Merkel an dein Mitleid?

  4. Mcp sagt:

    Merkel hält die Politik die sie macht, für konservativ. Diese Frau kann einen nur leid tun.

  5. Leser sagt:

    Wie dieses denn ? – Etwa weil sie dem „Opfergeschlecht“ angehört. Betrachtet man die Po-litik die sie betreibt, vergeht einem jegliches Mitleid, ungeachetet wofür sie sie hält. Wäre sie in der Opposition und würde nur „bemitleidenswerten“ Müll ablassen, könnte man das mit „mitleidgem“ Axelzucken abhaken. So aber ist sie die Hauptmistverzapferin. Kuriert wird sie durch mitfühlendes Bedauern sicherlich nicht.

  6. KJ sagt:

    Ob sie ihre Politik für konservativ hält – ich weiß es nicht. Allerdings denke ich, wenn man tatsächlich einen konservativen Kurs anpeilt, ist ihre politische Ausrichtung ziemlich eindeutig im Weg. Als Kanzlerin, aber eben auch, weil sie die CDU als (Teil-)Refugium für Konservative wohl endgültig (?) beerdigt hat.

  7. Mcp sagt:

    Ja eben, KJ.

    Ich habe schon mehrere Male geschrieben, dass man sich das Umfeld anschauen soll, in dem Merkel groß geworden ist. Ihr Vater hatte in SED Kreisen den Spitznamen „der rote Kasner“. Wer sich einmal näher mit den Dokumenten der Ost-CDU befasst, dem wird schnell klar warum. Die SED hatte Mühe die Ost-CDU davon abzuhalten sie links zu überholen und das ist beileibe kein schlechter Scherz.

    Merkel selber war Mitglied einer FDJ-Kreisleitung(!), die dritthöchste Stelle in der FDJ-Hierarchie (Bezirksleitung, Zentralrat), und als Sekretär für „Agitation und Propaganda“ tätig. Die FDJ verstand sich selbst als „Kampfreserve der SED“ und ihre Propaganda war streng marxistisch. Da gab es nicht die geringsten Toleranzen. Merkel selbst erhielt für ihre „Leistungen“ die „Artur Becker Medaille“ in Silber, das war die zweithöchste Auszeichnung welche der Verein zu bieten hatte. Danach gab es die nur noch in Gold. Will sagen, die Medaille bekam nicht jeder.

    Wer sich näher mit den Hintergründen unserer „Kanzlerin“ beschäftigt, den kann die aktuelle Politik nicht wirklich wundern. Die reitet die alte West-CDU zu Schanden und es würde mich nicht wundern, wenn die bald mit Linken koalieren. Zumindest im Osten ist das unmöglich nicht. Man muss sich nur anschauen was in Thüringen diesbezüglich abgeht.

    Ja gut, Leser. Ab sofort habe ich auch kein Mitleid mehr. Zufrieden?

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