Scientology: Absurde Warnung

By Mcp

„Vor der Deutschland-Zentrale von Scientology an der Charlottenburger Otto-Suhr-Allee soll ein Plakat vor der umstrittenen Organisation warnen. Das kündigte der Charlottenburg-Wilmersdorfer Wirtschaftsstadtrat Marc Schulte (SPD) am Donnerstagabend am Rande der Präsentation eines Buches über Scientology im nahe gelegenen Rathaus an.
Nachdem die BVG den Wunsch des Bezirkes abgelehnt hatte, die Bushaltestelle vor der Scientology-Zentrale zu verlagern, um Fahrgäste vor Ansprachen von Scientology-Mitgliedern zu schützen, soll nun eine Werbefläche der Wall AG am Wartehäuschen der „Aufklärung“ dienen. Das Plakat solle Kontaktadressen für Beschwerden und Beratungen nennen und auch über andere „okkulte Gruppen“ informieren, sagte Schulte. Die Gestaltung werde noch mit der Senatsbildungsverwaltung abgestimmt, die seit kurzem eine „Leitstelle zu Fragen zu sogenannten Sekten und Psychogruppen“ hat.“
Quelle: Tagesspiegel; Warnplakat vor Berliner Scientology-Zentrale geplant

Was kommt als Nächstes? Warnschilder vor allen Kirchen? Motto: Wer hinein geht um zu beten, sollte sich anschließend beim Psychiater melden? Weil Religion, wie Dawkins meint, sowieso eine Geisteskrankheit ist?

Man mag zu Scientology stehen wie man will, aber diejenigen, die „Opfer“ dieser Organisation werden, sind ja keine armen Schlucker, sondern ökonomisch erfolgreiche Mitglieder unserer Gesellschaft, denen es nichts ausmacht im Jahr 100.000 oder mehr Euro an diese Organisation dafür zu bezahlen, dass man ihnen beibringen will, allein durch die Kraft der Gedanken, Kaffeetassen zu bewegen. Mein Mitleid hält sich Grenzen.

Es hat den Staat nicht anzugehen, an was oder an wem ein Mensch glaubt. Die Mär von der Unterwanderung unserer Gesellschaft durch Scientology ist nichts anderes als eine staatliche sanktionierte Verschwörungstheorie, die sich ähnlich sinnreiche „Beweise“ stützt, wie alle jene, die um den 11. September kreisen. Ich habe noch nichts gesehen, was solche Behauptungen auch nur annähernd untermauert und ein gerichtliches Verbot dieser Organisation dürfte nach geltender Rechtslage noch weniger aussichtreich sein, wie das der NPD.

Ansonsten trifft dieser Kommentar hier meine Meinung zu Scientology recht genau:

„Wieder einmal wird sie ordentlich angeheizt. Die Stimmung gegen und die Angst vor Scientology. Die beiden Experten auf diesem Gebiet haben sich wieder einmal zu einem Buch durchgerungen. Liane von Billerbeck und Frank Nordhausen schreiben seit 1993 über die Sekte. Ihre neue Gesamtdarstellung “Scientology – Wie der Sekten-Konzern die Welt erobern will” soll zeigen, wie “gefährlich die antidemokratische Organisation” nach wie vor ist. Klar, seitdem die amerikanischen Spinner auch in Berlin eine Zentrale haben, muss man wieder Angst haben.“
Quelle: berlinpankowblogger; …und keiner fragt nach bruno-gröning

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13 Antworten zu „Scientology: Absurde Warnung“

  1. Dirk sagt:

    Zu empfehlen ist auch das Buch von Renate Hartwig „Die Schattenspieler“, welches beschreibt wie Caberta und Co ihre Planstellen rechtfertigen. Caberta, Gandow und andere ähnlich engagierte sind wohl die einzigen „Grossverdiener“ im Zusammenhang mit Scientology. Die Bilanzen der Scientology Kirchen sind einsehbar, warum sprechen die Kritiker nie davon? Ganz einfach deshalb, weil es dann sofort offensichtlich wäre, dass den Aktivmitglieder der Scientology sicherlich keine“Geld-Motivation“ vorgeworfen werden kann.

  2. Leser sagt:

    Für gewöhnlich ist mein Interesse an Sekten um 1 bis 2 Grössenordnungen geringer als an Insekten. Sprich, diese Thematik ist mir null-bock-wurst. Sollte die Sc. hingegen tatsächlich unseriös sein, würde ihr mit Verboten und Gerüchteumwitterung allenfalls vermehrter Zulauf beschert.
    Dass unsere notorischen Volkspädagogisierer nicht raffen, dass eine Sekte, Partei, mithin jedwede Gruppierung, desto attraktiver wird, je mehr sie von ihnen dämonisiert wird.

  3. Tobin sagt:

    Scientology ist keine Körperschaft des öffentlichen Rechts und auch keine Partei sondern ein Verein.
    Ein Verbot auf Grundlage des Vereinsrechts wäre deshalb auch wesentlich einfacher durchzuführen, als beispielsweise ein Verbot der NPD.
    Ich bin für ein Verbot, denn es werden Menschen aus allen sozialen Schichten in diese Sekte gesogen und nicht nur, wie sie behaupten, Leute aus den oberen Schichten.

  4. religo sagt:

    Hm interessant, Tobin hatte sich nun monatelang als heftigster Scientology Befürworter im Internet positioniert, hat überall Menschen beleidigt und verärgert, welche auch nur leiseste Kritik an Scientology ausübten. Vor einigen Wochen habe ich ihn dafür kritisiert, als er primitivst eine kritisch eingestellte Person mit Kommentaren niederzumachen versuchte.
    Tobin, du magst für ein Verbot sein, das ist dein Recht. Dass du monatelang versucht hast Scientologen als agressive, gewaltbereite Choleriker darzustellen, zeigt, wessen Mutter Kind du bist.
    Aber ob das da oben wirklich Tobin ist, ist natürlich fraglich.

    Einige Äusserungen des Verfassungsschuzes wie sie im Spiegel beschrieben werden, scheinen gar nicht ins bisherige in den Medien gezeichnete Bild zu passen. So lasse sich nicht ableiten, „dass Scientology die Überwindung der freiheitlichen demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland aggressiv-kämpferisch verwirklichen“ wolle. In dem 46-seitigen Bericht der Verfassungsschutzämter, aus dem der „Spiegel“ zitiert, sei von einem „lückenhaften Lagebild“ die Rede. Auf deutsch ausgedrückt: Es sind keine strafrechtlich verwertbaren Vorwürfe vorhanden. Der Verfassungsschutz warnte vor diesem Hintergrund vor einem „Ansehensverlust für die damit befassten staatlichen Stellen“ bei einem Vorgehen gegen Scientology. Weder die Satzung noch sonstige Äußerungen liessen den Schluss zu, dass der Verein strafgesetzwidrige Zwecke verfolge, entnahm der «Spiegel» dem Bericht.

  5. Tobin sagt:

    @religo:

    Sonst noch wohlauf?!

    „Aber ob das da oben wirklich Tobin ist, ist natürlich fraglich.“

    Ja, wenn das zumindest fraglich ist, wie kannst Du dann den Quatsch davor schreiben??!

    Insbesondere das hier: „Tobin, du magst für ein [Scientology-] Verbot sein, das ist dein Recht. Dass du monatelang versucht hast Scientologen als agressive, gewaltbereite Choleriker darzustellen, zeigt, wessen Mutter Kind du bist.“

    Belege, ich wäre für ein Scientology-Verbot! (Alle Latten noch am Zaun?)

    Belege, ich hätte auch noch „monatelang“ Scientologen als „aggressive, gewaltbereite Choleriker“ dargestellt! (Echt mal: Da fehlen aber ne Menge Latten!)
    Vielleicht sollte man

  6. religo sagt:

    Tobin Schreibt: „Belege, ich wäre für ein Scientology-Verbot! (Alle Latten noch am Zaun?)“

    Nun ich weiss nicht wie ich den ersten „Tobin“ Kommentar hier anders verstehen kann. Du kannst auch nicht belegen, dass du es nicht geschrieben hast. Ich meinerseits zog wenigstens in Betracht, das du es nicht warst.

    Falls du wirklich ein Scientology Befürworter bist, dann kannst du gerne mal bei mir vorbeischauen, würde mich freuen mit dir ein Gespräch zu führen. Wie gesagt ich bin seit 18 Jahren aktiver Scientologe, in einer offiziellen RTC lizenzierten Organisation, machen wir etwas ab und wir besprechen das Ganze. Werde auch gleich Jürg Stettler mitnehmen, um dich zu überzeugen dass ich tatsächlich ein Scientologe bin.

    Hier ein Zitat von L. Ron Hubabrd aus dem Ethik Buch, welches ich dir ans Herz legen möchte:

    „Es gibt soviele Arten , die Tech falsch anzuwenden und andere auf destruktive Weise abzuwerten und für sie zu bewerten, so dass übergangene Ladung, ARK-Brüche und Verstimmungen entstehen, dass diese unmöglich alle aufgezählt werden können. Das Ziel ist es, dies nicht zu tun. Warum für sich selbst und seine Mit-Scientologen Schwierigkeiten schaffen, wenn dadurch nichts als Feindschaft gewonnen wird?“

    Auf den Zeilen davor beschreibt L. Ron Hubbard einige Beispiele dafür was er darunter versteht. Nun ich bin der Ansicht, dass du zum Beispiel mit „fräuleiningeborg“ genau auf diese Art umgegangen bist. Wenn du mir nun sagst, dass du es nicht warst, dann kann ich dies nicht überprüfen. Das Pseudonym „Tobin“ wurde, von wem auch immer einfach dazu verwendet, um Leute zu verärgern, die Scientology gegenüber skeptisch sind. Genauso war es mit „Chummer“ zuerst auf dem Gulli-Board und danach auf meinem Blog http://www.religo.ch.
    Was da unter dem Pseudonym „Tobin“ geschrieben wurde, hat nichts mit Scientology-Verteidigung zu tun, sondern damit, Gegner von Scientology zu „erschaffen“.
    Genau diese Kommentare unter dem Pseudonym „Tobin“ an „fräuleiningeborg“ und an „Chummer“ gerichtet, stellten Scientologen als agressive Choleriker dar. Mit gewaltbereit habe ich wohl etwas übertrieben.

  7. Tobin sagt:

    Ohne Registrierung geht’s hier!

  8. Tobin sagt:

    Also kann sich auch jeder für jeden ausgeben und heraus kommen wunderliche „Sequenzen“ in der Kommunikation wie im Inhalt des Kommunizierten.

  9. Tobin sagt:

    RELIGO schrieb „Was da unter dem Pseudonym “Tobin” geschrieben wurde, hat nichts mit Scientology-Verteidigung zu tun, sondern damit, Gegner von Scientology zu “erschaffen”.“

    Das ist Unfug! Die SIND schon längst eingefleischte Gegner von Scientology und auch nicht deshalb, weil jemand anderes „im Namen von Scientology“ zur Schnecke gemacht hat oder wie Du die „seichte Tour“ gefahren bist.

    Das sind SPs oder dermaßen PTSler! Die brauchen eine ganz andere „Ethikstufe“, als gewöhnliche Scientologykritiker, also jene, die nichts über Scientology wirklich wissen und DESHALB falsches Wissen hereingezogen haben.

    Wenn Du Scientologe bist, dann solltest vielleicht DU mal Dein diesbezüglichen Wissenstand auf Vordermann bringen. Ich kann jedenfalls nicht sehen, daß „Licht und Süße“ bei solchen Irren, die fortwährend im Internet und auf Anonymous-Spaßparties ihr Unwesen treiben, um genau auch Dich niederzumachen in aller Öffentlichkeit … ich kann nicht sehen, daß „Schönes Wetter“ IN DIESER Beziehung hilft. Und wenn es nicht hilft, diese Wahnsinnigen also nicht davon abhält, weiter Lügen über Euch und Eure Religion zu verbreiten, dann kann es NICHT die Abhilfe sein, die es braucht!

    Die Abhilfe sind harte Worte und ein Richter, der Maulkörbe verteilt. Dazu braucht es einen Kläger. Warum klagt Ihr nicht??!

    „Licht und Süße“ handhaben nur in den seltensten Fällen SPs über eien Internetleitung. Und antagonistisch brauchst Du die nicht machen: Die bestehen aus purem Antagonismus, oft versteckt. Schau mal auf die Tonskala der Scientology!

    Einen erwiesenen Gegner kann man NUR mit Angriff bezwingen, der so rasch geht und Power hat, daß diese Idioten in Apathie versinken. Gerichtsurteile und Verfügungen sind solche Waffen. Volles Rohr gegenargumente in den Kommentaren zu Internetartikeln bringen sind weitere. Zu diesen gesellen sich wahre Aussagen zur Natur der Idioten und Irren.

    Schau mal ins Ethikbuch: Da steht bspw. ein Ethikgradient, der ungefähr so lautet: „Herablassend über den Ethikfall vor anderen sprechen“.

    Das machen Menschen seit Äonen: Wenn jemand ständig aus der Reihe fällt und andere schädigt, sprechen sie sehr schnell sehr herablassend über diesen Blödmann vor anderen. Freilich sollte das alles mit Fakten, die belegt sind, daherkommen, denn sonst wird man selbst Zielscheibe aufgrund von Verlogenheit.

    …..

  10. Dirk sagt:

    Bin ich Dirk?

    LOL!

  11. Dirk sagt:

    Nein, hier „spricht“ Tobin!

  12. religo sagt:

    Also Tobin, ich nehme den Faden hier nochmals auf. Wie gesagt würde ich das ganze gerne mit dir persönlich besprechen.
    Nimm doch mit mir Kontakt auf. Hier nochmals das Zitat von Ron, auf welches du ertaunlicherweise nicht eingehst.

    “Es gibt soviele Arten , die Tech falsch anzuwenden und andere auf destruktive Weise abzuwerten und für sie zu bewerten, so dass übergangene Ladung, ARK-Brüche und Verstimmungen entstehen, dass diese unmöglich alle aufgezählt werden können. Das Ziel ist es, dies nicht zu tun. Warum für sich selbst und seine Mit-Scientologen Schwierigkeiten schaffen, wenn dadurch nichts als Feindschaft gewonnen wird?”

    Wenn du in einer Kommentarspalte eine abschätzige Bemerkung hörst, dann haltest du diese Person aufgrund eines einzigen Kommentars also bereits als PTS oder als einen SP? In meinen 18 Jahren aktiver Tätigkeit innerhalb Scientology habe ich nicht viele SPs kennen gelernt. Viel häufiger findet man Menschen die falsche Informationen aus dem Internet haben.
    Schau einfach die Resultate an, welche du erzielst, und schau dir die Resultate an, welche ich erziele. Darüber würde ich gerne mit dir sprechen.
    Das Angebot steht. Nimm Kontakt via Blog auf, oder lass es sein. Aber hör endlich auf Menschen die du nicht kennst, welche du nicht einschätzen kannst, welche meistens einfach falsche Informationen haben, zu verurteilen. Das hat nichts mit Scientology zu tun.

  13. religo sagt:

    Tobin, komm mal etwas runter, oder besser gesagt etwas die Tonskala hoch!!

    Die sind antagonistisch, das siehst du richtig.

    Du demonstrierst das perfekte Beispiel von jemandem, welcher lauter Halbwissen hat und dieses allen anderen aufzwingen will, egal ob dies erfolgreich ist oder nicht. Nimm Kontakt auf oder lass es sein, deine Entscheidung

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