„Nur neun Prozent der unter dreijährigen Kinder in Deutschland werden in einer Kindertagesstätte (Kita) oder durch eine Tagesmutter betreut. Damit liegt Deutschland weit unter dem europäischen Schnitt. Das neue Kinderförderungsgesetz soll das ändern. Tagesschau.de hat Fragen und Antworten zum neuen Gesetz zusammengestellt.“
Quelle: Tagesschau; Milliarden für die Kleinsten
Kinder stören, wenn Mutti einer Pseudokarriere in der „freien“ Wirtschaft nachjagt oder das Geld deshalb fehlt, weil kein „Ernährer“ für Ein- und Auskommen der Familie sorgt. Da solche Fälle mittlerweile Regel, denn Ausnahme sind, muss man natürlich dafür sorgen, dass man die „lieben Kleinen“ tagsüber, wenn Mutti dem Chef sein Luxusauto verdient oder mit dem Kollegen im Kopierraum vögelt, irgendwo verwahrt werden. ‘Kinderkrippen’, eine „Errungenschaft“ des „real“ untergegangenen Sozialismus bieten sich hierbei als der Ausweg, den die gründliche missratene Tochter des bürgerlichen Ex-Ministerpräsidenten Albrecht, Gott hab ihn selig, der „Gesellschaft“ als Ausweg aus der selbstverschuldeten Misere anzubieten gedenkt. Flächendeckende Kinderkäfighaltung statt traditioneller Familienpolitik. Und, oh Schreck, Deutschland hat in der industriellen Kinderhaltung Nachholbedarf. Andere Europäer sind bei der Verstaatlichung des familiären Nachwuches schon wesentlich weiter.
Dass kommt freilich der allgemeinen Umerziehungsabsicht der Geschlechter im Rahmen des milliardenschweren Gender Mainstreaming Programms entgegen. Familien können das nämlich nicht. Deshalb sollte sie die Erziehung ihrer „Lieblinge“ doch lieber gleich dem Staat überlassen. Dort lauern die kinderlosen Expertinnen schon.
Ursula von der Leyen ist nur deshalb nicht in der Linkspartei, weil sie, im Gegensatz zu den Emanzen dort, eigene Kinder hat. Das passt nicht unbedingt ins linke Profil, was aber deshalb nichts macht, weil sich die dort propagierte Politik mittlerweile vollkommen ungestraft, sogar als „modern“ umjubelt, in der Union austoben darf.
Wenn man das Kind schon nicht Abgetrieben hat, so kann man es Bälde wenigsten abschieben und hat sogar noch ein gutes Gefühl dabei. Wie sagte Obama, heiß geliebter Kandidat des europäischen Mainstreams, doch kürzlich so verräterisch: „Ich möchte nicht, dass meine Tochter mit einem Kind bestraft wird.“
Schlagworte: Familienpolitik, Gender-Mainstreaming, Kinderförderungsgesetz, Kindertagesstätte, Kita, Ursula von der Leyen
September 26, 2008 um 8:29 |
Jawollo, die Karawane Richtung Sozialismus zieht munter weiter!.
Der Nährboden des Genderwahns, übrigens, der Feminismus, ist im Grunde nur eine Spielart des Sozialismus, die sich raffiniert die (noch) ergiebigsten Leistungserbringer (Melkkühe) im Staat ausgesucht hat, nämlich Männer. Nur, die sind ja die traditionelle Ernährer-Rolle gewohnt, oder durch die Simultanbearbeitung mit Faschismus- und Macho-Keule so eingeschüchtert oder abgestumpft, dass sie nicht mehr dagegen aufmucken.
Ein solch parasitäres Phänomen, wie der Feminismus muss allerdings aufpassen, dass es seinen „Wirt“ nicht zu Tode melkt. Wer, soll den bitteschön zukünftig all die Milliarden für Frauenförderung, Girls-Days, Quoten-Wahn, und, und, und aufbringen, wenn die Staatsfinanzen durch sozialistisch-feministische Misswirtschaft komplett ruiniert sind?
September 26, 2008 um 12:06 |
PS:
Pardon, aber ist in ‘Kindergrippen’ das „g“ ironisch gemeint, oder nur ein Tippfehler ? Sollte es sarkastisch sein, könnte ich mir auf die „Grippe“ in obigem Zusammenhang keinen sinnvollen Reim machen. -
September 26, 2008 um 12:59 |
Dummer Wessi, der ich bin. Ein schlichter Rechtschreibfehler. Danke.
September 26, 2008 um 1:17 |
Aber halt, vom schlechten Gewissen gepackt, vorschnell geschulmeistert zu haben, habe ich zur eigenen Verwunderung diese „Kinderkankheit“ etliche male im Netz hervorgegoogelt. Entweder ist mir da eine orthographische Neuerung entgangen, oder die Rechtschreibkenntnisse Abertausender sind im freien Fall begriffen.
(Oder iss das vielleischt eene säggsische Variande, die uns wesdlischen Banausen 40 Jahre vorendhalden wurde