Die Rassismus-Keule

By Mcp

Nun da der sichtbare Rassenwahn, bis auf winzige Restspuren, aus dem Alltag der USA verschwunden ist, muss ein konstruierter „unsichtbarer Rassismus“ herhalten, um die äußerst wirksame Rassismus-Keule als politische Waffe gegen Andersdenkende zu erhalten. Dass zumindest meint Belinda Cooper vom World Policy Institute in New York.

Dieser angeblich „wissenschaftlich“ belegte, unterbewusste Rassismus äußert sich beispielsweise dadurch, dass man Schwarze als „wortgewandt, aufgeweckt und gepflegt“ bezeichnet, weil man damit auch immer indirekt unterstellt, andere Schwarze wären das genaue Gegenteil des beschriebenen Charakters.

Wenn ich also behaupte, mein Bleistift wäre spitz, unterstellte ich allen anderen Bleistiften dieser Welt, sie seien dumpf – Verzeihung – stumpf? Das ist natürlich nicht nur mengentheoretisch hochgradiger Stuss. Zudem ist es seit Aristoteles, aber spätestens seit Hegels „Wissenschaft der Logik“ klar, dass praktisch jeder menschliche Begriff nur zwischen zwei, sich ausschließenden, Antinomen qualitativ und quantitativ definierbar ist.

Die Behauptung, dass es sich bei Eigenschaftsbestimmung von Personen um unbewußten Rassismus handele, ist entweder einer fehlenden logischen Ausbildung geschuldet oder ein sophistischer Taschenspielertrick, mit dem ein permanent erzeugter Rassismusvorwurf künstlich am Leben erhalten wird. Die dahinterstehende Absicht ist durchschaubar: So kann man, wie bei Senator Biden im Vorwahlkampf geschehen, jedem politischen Gegner Obamas unbewussten Rassismus unterstellen, für den er sich dann zu ducken hat.

Quellen: Sueddeutsche; Land der unbewussten Rassisten

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3 Antworten zu „Die Rassismus-Keule“

  1. Leser sagt:

    Einige „virtuose“ Volten der Rassismus-, (& Sexismus-) Posaunöre klingen in etwa so:
    Es gibt gar keine Rassen und Geschlechter, alles nur maliziöse soziale Konstrukte, daher ist Rassimus bzw. Sexismus allein schon die Behauptung es gäbe biologisch bedingte Rassen und Geschlechter.
    Frauen und Männer sind gleich, Frauen aber die besseren Menschen. Weisse und Nichtweisse sind gleich, Unterschiede in sozialem Erfolg ist ausschliesslich unterdrückerischem Milieu zuzuschreiben.
    Natürlich sind nur Weisse Rassisten und Männer Sexisten.

    Die angebliche Omnipräsenz des Rassismus erinnert irgendwie an einen (glaube in der Freudschen Psychologie) verwendeten seltsamen „Existenzbeweis“.
    Dass nämlich gerade das Nicht zu Tage Treten eines Phänomens, oder das Auftreten seines Gegenteils todsicher auf seine geschickt camouflierte und larvierte Existenz hinweist.
    So’n Trick ist genauso infam, wie auch irgendwo genial. Damit läst sich jedem alles unterstellen.

  2. Nikodemus sagt:

    Typisches Geschwafel aus de feministischen Ecke. Erinnert mich ein bisschen an die Brocken über „feministische Exegese“, die ich im Studium mitbekommen habe.

  3. Leser sagt:

    @Nikodemus.

    Da hatte ich aber noch mal Glück mit meinem Studium (Phys. & Inf.)
    Wenigstens diese Fächer sind bislang noch gegen „feministische Exegese“
    immun :-) (Fragt sich bloss, wie lange noch)

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