Obama umarmt McCain, der verspricht Zusammenarbeit und bei den Republikanern tobt eine Debatte um die künftige Strategie. Dabei geht es weniger um die Betonung konservativer Werte, sondern darum, wie man sie möglichst unbemerkt so loswerden kann, dass man einerseits die konservativen Landeier nicht verschreckt und anderseits den einen oder anderen städtischen Schwulen oder Abtreibungsbefürworter dazu bringt, beim nächsten Mal sein Kreuz bei den Republikanern zu machen. Wenn dann noch ein Konservativer in Obamas Regierung berufen wird, wird es wohl zu großen Versöhnungs- und Verbrüderungsorgien unter denen kommen, denen Werte deshalb egal sind, weil sie an Politik nur die Macht interessiert. Eine Entwicklung, welche die CDU hierzulande schon „ausgemerkelt“ hat. Denn das Einzige, was man Merkel und Konsorten nicht nachsagen kann, ist, dass sie irgendwelche konservativen Grundüberzeugungen hätten.
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