Deutschlands schönste Spionin

by

Mata Hari

Margaretha Geertruida Zelle, die sich mit ihrem Künstlernamen Mata Hari nannte, wurde heute vor 132 Jahren, am 7. August 1876, in Leeuwarden geboren.

Ob sie nun eine große oder eine kleine Spionin, wie Wikipedia behauptet, gewesen ist, sei dahingestellt. Die schönste Spionin, die jemals für Deutschland gearbeitet hat, ist sie allemal. Dass den Franzosen nichts anderes eingefallen ist, als die Schöne zu füsilieren, spricht gegen das Attribut „Groß“, wenn es um eine Bezeichnung geht, die auf diese Nation passt.

Fest steht, dass Mata Hari im September 1915 mit dem deutschen Geheimdienst Kontakt aufnahm und seit Zeitpunkt unter der Tarnbezeichnung „H 21“, oh Gott – das ist wieder typisch deutsch, für den kaiserlichen Geheimdienst spionierte. On nun erfolgreich oder nicht, sei, wie schon angemerkt, dahingestellt. Aber ihre Bekanntheit als Schleier- und exotische Nackttänzerin öffnete ihr in dieser Zeit nachweislich viele Türen und Herzen. Darunter den französischen Ex-Kriegsminister Adolphe Messimy, Jules Cambon der als Generalsekretär im Außenministerium arbeitete, sowie Jean Hallaure, zu jener Zeit Mitarbeiter im Kriegsministerium war. Es dürfte der schönen und in den Liebeskünsten erfahrenen Agentin nicht schwer gefallen sein, zu erfahren, was an der französischen Front vor sich geht.

Mata Hari war bereits vor ihrer Agententätigkeit in den Fokus der britischen Abwehr geraten, weil sie Anfang 1915 mit einem gefälschten Pass in Großbritannien eingereist sein soll. So stand ihre gesamte Spionagetätigkeit unter keinem guten Stern. Sie wurde sie schließlich am Morgen des 13. Februar 1917 durch den Polizeikommissar Priolet festgenommen und als Untersuchungshäftling in das Frauengefängnis Saint-Lazare eingeliefert.

„Am 15. Oktober 1917, um 6:15 Uhr morgens, wurde Margareta Geertruida Zelle in den Befestigungsanlagen von Schloss Vincennes nahe Paris von einem zwölfköpfigen Exekutionskommando erschossen. Wie in Frankreich damals üblich, wurden zum Tode Verurteilte vorab nicht über den Termin ihrer Hinrichtung informiert. So erfuhr auch Mata Hari erst eine Stunde vor dem angesetzten Hinrichtungstermin von ihrem Schicksal. Im Büro des Gefängnisdirektors durfte sie drei Abschiedsbriefe verfassen, die sie dem Direktor übergab. Der erste Brief war an ihre Tochter gerichtet, der zweite an Masloff und der dritte an den unbekannten Leumundszeugen. Ob diese Briefe jemals ihre Adressaten erreichten, ist unbekannt. Der Verbleib aller drei Schriftstücke ist bis heute ungeklärt.“
Quelle: Wikipedia; Mata Hari

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