Wissen vom Unwissen

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Kürzlich stieß ich Wikipedia auf die Definition des Begriffes Wissen und war relativ ratlos, weil ich hinterher nicht schlauer war als vorher. Daher versuche ich mal eine eigene leicht kabarettistische Definition vom Begriff:

Wenn ich eine Menge von Wissenschaftlern bilde, die sich zu einem bestimmten Thema äußert, dann ist die daraus zu bildende Menge unterschiedlicher Meinungen in der Regel genau so groß, wie die Anzahl der Wissenschaftler.

Diese Menge wird dann als Wissen definiert, weil angenommen wird, dass unter der Vielzahl unterschiedlicher Meinungen sich mindestens eine befindet, welche die Wirklichkeit halbwegs richtig widerspiegelt.

Solange man allerdings die richtige Antwort nicht kennt, entscheidet man per Abstimmung oder öfter Mobbing darüber, welche Lehrmeinung gerade gelten soll. Zurzeit ist das beispielweise die Klimakatastrophe.

Die Lehrmeinung entscheidet über die Größe der staatlichen Fördertöpfe, die von Leuten bewilligt werden, die in Regel keine Ahnung davon haben, über was oder wofür geforscht wird.

Alternativ könnte man allerdings auch behaupten, dass die Menge unterschiedlicher Meinungen zu einem Thema nicht Definition für den Begriff „Wissen“ ist, sondern für das genaue Gegenteil steht. Nein. Nicht für „Glauben“. Für Unwissen.

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