Homophobie, Islamophobie

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Mitten im schwulsten Kiez von Berlin macht ein Eisverkäufer Front gegen Homosexuelle und vertreibt küssende Pärchen vor seinem Laden. Die Szene wollte sich das nicht weiter gefallen lassen – und organisierte eine Demo. 

Quelle: SPIEGEL ONLINE; Homophobie-Fall: Wie Schwule eiskalt abserviert wurden

Festzuhalten bleibt, dass die Schwulen, für einen vergleichsweise harmlosen Fall von Homophobie, mehr Menschen mobilisieren können als die Islamophoben in Köln um dieselbe Zeit.

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7 Antworten to “Homophobie, Islamophobie”

  1. Bauer Gerhard Says:

    Sie haben auch mit keinerlei Gegendemonstrationen etc. zu rechnen. War die Demo vor dem Eiscafe angemeldet?

    • Mcp Says:

      Keine Ahnung ob sie angemeldet war. Ich weiß nicht einmal ob man das muss. Aber die Demo war wohl mehr oder weniger spontan. Das zeigt den hohen Organisationsgrad der Schwulenszene. Pro Köln hatte über ein Jahr Vorbereitungszeit, dafür ist der Mobilisierungseffekt höchst kläglich. Man muss es einfach emotionslos festhalten und die tatsächlichen Machtverhältnisse zur Kenntnis nehmen.

  2. alipius Says:

    Auch schön sind die beiden folgenden Stellen aus dem Artikel:

    1.) Er (der Eisverkäufer) steht hinter der Theke seines Geschäfts, als ein Kommando der „TunSi“ anrückt – des Staatsministeriums für Tuntensicherheit, einer Berliner Aktivistengruppe. „Einmal Schokolade in der Waffel“, sagt Agentin G. streng. „Überprüfung auf Tuntensicherheit!“ Die fünf Transvestiten mit ihren mausgrauen Uniformen fordern den Besitzer auf, vor der Menge zu sprechen.

    2.) Der leicht gebeugte Herr im eleganten Anzug wohnt seit den siebziger Jahren im Kiez und steht jetzt in der Menge vor der Eisdiele. „Das ist eine Art alltäglicher Faschismus.“

    Wer oder was ist mit „eine Art alltäglicher Faschismus“ gemeint? Das Kommando der „TunSi“, welches in Uniformen auftritt und den Besitzer „auffordert!“ ?

    Nö, der Eisverkäufer isses, der sich ganz alltäglich faschistisch alleine einer Meute stellt.

    • Mcp Says:

      „Zivilcourage“. In der politisch korrekten Verkehrung des Begriffes. Im Übrigen hat der Wirt ein Hausrecht und er kann jeden, dessen Nase ihm nicht passt, aus seiner Wirtschaft verweisen. Im Grunde will man ihn zwingen jeden zu bedienen, auch wenn er ihn nicht bedienen will. Mit Freiheit hat das nichts mehr zu tun.

      Ein schönes Beispiel dafür, wie Antidiskriminierungsgesetze ins Gegenteil umschlagen. Eine wohlorganisierte Minderheit zwingt einer ängstlichen Mehrheit ihre Lebensweise auf. Dass die Betroffenen zur Polizei gerannt sind und sich nicht einfach ein anderes Lokal gesucht haben, spricht Bände für die Verrottung des Freiheitsbegriffes in dieser deutschen Republik. Fehlt nur noch eine „Mahnwache“ vor dem Laden mit einem Schild auf dem steht: „Kauft nicht bei…“.

  3. rotegraefin Says:

    Verrückter geht es wohl kaum noch!
    Homosexualität deutlich in den verqueren Glaubensvorstellungen der römischen Kirche als gegeben hingestellt mit der Überzeugung, „die Liebe zwischen Gott Vater und Gott Sohn ist so groß, dass daraus eine eigene Person wird“ wurde seit Augustinus doch die Anleitung zur Homosexualität und Pädophilie gegeben.
    Wo kommt denn hier die Frau vor? In diesem Irrglauben? Diese Ignoranz der Frau und ihrer Gebärfähigkeit hat doch zu ganz viel Hass der Mütter auf ihre Kinder geführt. Anstatt den Mann zu fragen, ob er eigentlich noch ganz richtig tickt in seinem Oberstübchen?

    Jetzt ist der Glaube Wirklichkeit geworden und bleibt wieder in dem gegenseitigen Hass und der Ablehnung stecken.
    MC Du solltest Dich wirklich fragen, ob Du Christ bist oder einfach nur ein hassender Mensch, der Wert darauf legt mit seinem Hass alle WElt anzustecken.

  4. rotegraefin Says:

    Aus den Jahrtausenden von Krieg, vergewaltigten und misshandelten Frauen. Aus den Hexenverbrennungen und den Kreuzzügen.
    Aus den alle unter den Teppich gekehrten Lügen und Verdrehungen, dieser merkwürdigen Mutter römische Kirche, die von sexual feindlichen Männern regiert wird. Die den Teufel mit Gott verwechselt und meint sich das Recht herausnehmen zu dürfen, das ewige Strafgericht hier auf Erden bis zum St. Nimmerleinstag errichten zu dürfen.
    Aus der Arroganz und Ignoranz sämtlicher Priester, die regelmäßig in der Messe nach dem Vater unser nicht versäumen, dieses wieder unschädlich zu machen in dem sie beten: „Herr Jesus Christus schaue nicht auf unsere Sünden, sondern auf den Glauben Deiner Kirche und gib ihr nah Deinem Willen Eintracht und Frieden.“
    Kann mir mal bitte ein halbwegs vernünftiger Mensch sagen, wie Friede entstehen kann, wenn wir nicht hinschauen, wie wir ihn verhindern?

    Dieses Gebet scheint mir das eines Verrückten zu sein, der noch nicht begriffen hat, dass das Reich Gottes da ist und in uns ist. Der hat auch nicht begriffen, das es keine Sünde gibt. Der hat auch nicht begriffen, dass wir beten, Dein Reich komme und nicht wir sollen dahin marschieren.

    Aber bei Gott und seinen Ebenbildern ist eben kein Ding unmöglich siehe III. Reich.

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