Dialektische Auslegung

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Der Eigentumsschutz des Grundgesetzes ist offenbar das Papier nicht wert, auf dem es geschrieben steht.

Da das Eigentum durch die Wirtschaftskrise gefährdet sei, könne der Staat zum Zwecke des Eigentumsschutzes das Eigentum enteignen. Hat er zwar so nicht gesagt, aber dort so gemeint: Wirtschaftskrise ist „Gefahr“ für die Presse.

Enteignungen seinen nichts Besonders meint immerhin der Präsident des hiesigen Verfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier. Der angewandte Dialektische Materialismus des Präsidenten wird jeden Marxisten vor Neid erblassen lassen.

Im Grunde hat er ja recht: Das Eigentum ist ja nicht weg, es besitzt hernach nur ein Anderer.

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3 Antworten to “Dialektische Auslegung”

  1. Bauer Gerhard Says:

    Das deutsche Volk wird ständig enteignet und sei es durch die Verschuldungspolitik der Regierung, von übermäßigen Steuern ganz abgesehen.
    Der Eigentumsschutz gilt nur für die Herrschenden.

  2. dialecticprogress Says:

    Was hat diese Aussage von Papier, der wohlmöglich auf Art. 14 Absatz 3 des Grundgesetzes verweist, mit Dialektischem Materialismus zu tun?

    • Mcp Says:

      Das will ich ihnen gerne sagen: In der DDR und im Ostblock wurde der dialektische Materialismus ausdrücklich als „wissenschaftliche Begründung“ dafür gefeiert, das Eigentum nicht privat sondern gesellschaftlich sein soll. Ich den Begriff „Materialismus“ und seine Reduzierung auf Eigentumsfragen im „real existiernden Sozialismus“ nicht auch erklären? Oder doch?

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