Stasi-Spitzel erschoss Ohnesorg

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Der Polizist Karl-Heinz Kurras, der am 2. Juni 1967 den Studenten Benno Ohnesorg aus nächster Nähe erschoss, war Mitglied der SED und Inoffizieller Mitarbeiter des DDR-Ministeriums für Staatssicherheit (MfS).

Quelle: FAZ.NET; Aktenfund in der Birthler-Behörde: Stasi-Mitarbeiter erschoss Benno Ohnesorg

An solche Zufälle glaube, wer will. Im Anschluss an Ohnesorgs Tod hat sich die Studentenbewegung sichtbar radikalisiert. Dort werden noch ein paar Andere fremdgesteuert gewesen sein. Vielleicht war ja die 68iger Revolte nicht mehr als verdeckte Stasi-Aktion und die meisten Mitwirkenden einfach nur nützliche Idioten.

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7 Antworten to “Stasi-Spitzel erschoss Ohnesorg”

  1. Vinneuil Says:

    Auch das Dutschke-Attentat ist ziemlich sicher von Ost-Geheimdiensten in die Wege geleitet worden…

  2. Don't care Says:

    Dazu gesellen sich noch viele weitere sog. Protestbewegungen, als da waren: Anti-Volkszählung, Anti-AKW, Anti-Nachrüstung, Anti-Startbahn-West, Anti-Endlager, etc.
    Bei Stasis und KGBs dürften jahrelang die Sektkorken aus dem Dauerknallen nicht mehr herausgekommen sein, so ihre Obermohren mit ansehen durften, mit welcher Verve das verhetzte und verblödete Jungstimmvieh mit Lichterketten, Blockaden, Die-Ins und sonstigen Gewalt-Demos den Ost-Rattenfängern auf den Leim krochen. Die Notenblätter zu den Stimmungsmache-Oratorien, mit denen die linke „Qualitätspresse“ diese „Proteste“ orchestrierte, dürften ebenfalls zu beträchtlichen Teilen östlicher Provenienz gewesen sein.

    • Mcp Says:

      Bei all diesen Protesten muss man wohl zwischen echten Anliegen und Trittbrettfahrern unterscheiden. Der Widerstand der Wendländer gegen Gorleben beispielsweise ist schon sehr bodenständig. Anders sieht es bei den Revolutionstouristen aus, die von jedem Krawall magisch angezogen wenden oder Politikern, die Proteste für ihre Zwecke instrumentalisieren wollen. Dass die Stasi bei all dem kräftig mitmischte, will ich gar nicht bestreiten.

  3. Don't care Says:

    Würde ich nur teilweise zustimmen. Der Nährboden für solchen Hass und solche Ablehnung wurde doch erst durch die Verteufelung der Kernenergie durch die Medien geschaffen. Und auch dies dürfte ein Teil der Desinformationsstrategie des Ostens gewesen sein.
    Überhaupt kommen mir immer mehr Zweifel, dass die sog. 68-Bewegung eine genuin westeuropäische Antwort auf die behaupteten Verkrustungen und spez. in D auf die braune Diktatur war. Da es eine der Hauptintentionen des Kommunismus war, uns vom Kapitalismus zu „befreien“, ist es doch naheliegend , dass dessen Rädelsführer keine Einflüsterungen bis hin zu infamen Lügen ausließen, um unsere geistigen und materiellen Grundlagen madig zu machen.
    Einfaltspinselig, wie der deutsche Michel nun mal ist, war es sicherlich nicht schwer für die mit allen Wassern gewaschenen Ost-Dienste mittels geschickt lancierter Desinformation dem Bundes-Dummy weiszumachen, er lebe in einer fascho-kapitalstischen Terror-Republik, wo jede Minute AKWs hochgehen können, oder die Pershings seine Heimat in eine Radioaktivwüste transformieren werden, die Wälder demnächst verrecken, die Ausbeutung durch die Konzerne ihn zum Lumpenproleten mutieren lassen wird, braune Revanche-Riegen schon in den Starlöchern zur nächsten Auschwitz-Runde sitzen.

    • Mcp Says:

      Möglich das vieles verschwimmt und sich keine klaren Grenzen ziehen lassen. Aber als Bauer im Wendland hätte ich gegen eine atomare Müllkippe vor meiner Haustür schon deshalb etwas, weil der Wert meines Grundbesitzes darunter litte. Zum anderen kann man mit einiger Sicherheit damit rechnen, dass der aufgeklärte Bundesmichel seit Tschernobyl keine Nahrung verzehrt, die auf einem „Atomklo“ gewachsen ist. Gefährlichkeit hin oder her. Insofern kann ich den Wendlandbauern verstehen. Hier geht es schlicht um seine Existenz.

      Meine Sympathie für die Bauern mag auch daher rühren, dass sie eine gewisse Claudia Roth, die sich gerade zu einer großen Reden anschicken wollte, mit Heugabeln und Mistforken davongejagt haben. Die Roth musste im schnellen Laufschritt vor den Einheimischen fliehen und die sahen nicht so aus, als würden sie viel Spaß verstehen. Jedenfalls an diesem Tag.

  4. Don't care Says:

    Echt ? In der (Wohl-)Tat ?- Dann Chapeau vor dem Landmann !-Offenbar ist er mental noch so „geerdet“ (im wahrsten Wortsinn), dass er gegen linksgrünmultikultischwurbelistische Hanswürstinnen noch relativ immun geblieben ist.

    • Mcp Says:

      Damals war ihr Parteigenosse Trittin gerade Umweltminister und hatte Kraft seiner Wassersuppe gerade ein paar Atomtransporte genehmigt, was die wackeren Wendländer sehr erzürnte. Damals musste alles, was Grün war, das Wendland fluchtartig verlassen. Seitdem sind Beziehungen wohl als „unterkühlt“ zu bezeichnen. Wobei ich allerdings zugeben muss, dass ich den Konflikt ein wenig aus dem Auge verloren habe.

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