Unfähigkeit

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Vatikanschreiben: ‚Wir sind Kirche‘-Aktivisten dürfen aus kirchliche Gremien ausgeschlossen werden – „Wer sich den öffentlichen Protesten der Organisation gegen Papst, Bischöfe und Lehramt anschließe, unfähig für die Mitgliedschaft in kirchlichen Räten“

Quelle: KATH.NET; Unfähig für die Mitgliedschaft in kirchlichen Räten 

Wurde höchste Zeit, dass man diesen Menschen Grenzen setzt. Exkommunikation wäre mir allerdings lieber gewesen.

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5 Antworten to “Unfähigkeit”

  1. Don't care Says:

    „Unfähigkeit“, welch dümmliche Vokabel.
    Sie beschreibt eigentlich das Unvermögen zu gewissen Tätigkeiten. Hier aber geht’s durchaus nicht um gewisse Fähigkeiten, sondern um Untragbarkeit in gewissen Funktionen/Positionen . Selbst das auszusprechen ist man zu feige.

    • Mcp Says:

      Doch. Unfähigkeit trifft den beschriebenen Personenkreis sehr wohl. Die Unfähigkeit nämlich, sich kirchlicher Autorität zu unterwerfen. Gehorsam ist eine selten gewordene Tugend. Jeder Pinscher meint heute, er könne die Eiche anpissen.

  2. Benedikt Says:

    Can. 228 — § 1. Laien, die als geeignet befunden werden, sind befähigt, von den geistlichen Hirten für jene kirchlichen Ämter und Aufgaben herangezogen zu werden, die sie gemäß den Rechtsvorschriften wahrzunehmen vermögen.

    § 2. Laien, die sich durch Wissen, Klugheit und Ansehen in erforderlichem Maße auszeichnen, sind #befähigt#, als Sachverständige und Ratgeber, auch in Ratsgremien nach Maßgabe des Rechts, den Hirten, der Kirche Hilfe zu leisten.

    • Mcp Says:

      Ja freilich. Gegen Laien, die sich durch „Wissen, Klugheit und Ansehen“ auszeichnen, ist nichts einzuwenden. Nur entscheiden die Laien, Gott sei Dank, nicht selbst, wer unter den hier definierten Personenkreis fällt, sondern allein die kirchliche Autorität. Hier geht nicht um Paragrafen oder Geschäftsordnungen sondern um die Grundlagen des Glaubens.

      Die kirchliche Autorität mag fehlen, aber wer sie in Zweifel zieht, der ist nimmer katholisch. Sie hat uns über zweitausend Jahre sicher durch die Stürme der Zeiten geleitet und ich sehe nicht den geringsten Grund, daran etwas zu ändern. Ihre demokratischen Geschäftsordnungsfantasien könne sie in politische Parteien ausleben. In der Kirche Jesu haben sie nichts zu suchen. Hier herrscht Gottes Gesetz.

      Ich sage es nochmal: Ich mag mit meinen Bischöfen öffentlich hadern, doch in letzter Instanz, wie beim Kermani-Streit, stehe ich blindlings an ihrer Seite. Mit knatternden Fahnen im Morgenwind.

  3. Don't care Says:

    Na ja, bin nicht so recht überzeugt. 😦

    Fähigkeiten sind doch Fertigkeiten, Kenntnisse, kurzum die Eigenschaft etwas zu können. Aber hier geht es doch um Haltungen, Einstellungen, ums Wollen.
    Argumentierte man rabulistisch, könnte man jedwede schlechte Eigenschaft als „Unfähigkeit“ zur guten titulieren.
    Dass der genannte Personenkreis neben widespenstig auch noch unfähig ist, möchte ich als letzter bezweifeln 🙂

    Das nägelkräuselnde Paragraphendeutsch im obigen Beitrag imprägniert mir nicht die Bohne. Zudem gehen zwei der zitierten Eigenschaften „Wissen“ und Klugkeit“ in Richtung „Fähigkeiten“, nur dem „Ansehen“ konzediere ich eher eine Wertung durch Dritte zu sein.

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