Kirche muss männlicher werden

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Um mehr junge Männer für die Kirche zu interessieren, sollte diese ihren Sprachduktus ändern. Das hat Thomas de Maiziére CDU, Kanzleramtsminister und Mitglied im Präsidium des Kirchentages, vorgeschlagen. „Die Sprache der Kirche müsste ein wenig männlicher, kräftiger werden, das spricht dann auch junge Männer an“, sagte de Maiziére dem Bremer „Weser-Kurier“ Sonnabend-Ausgabe. Im Moment würden manche Angebot zu feminin, zu „weich und lieblich“ wirken. Gegenüber der Zeitung hatte Margot Käßmann, Bischöfin der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannover,  zuvor davon gesprochen, dass vor allem Männer zwischen 20 und 40 Jahren der Kirche den Rücken kehren. Da diese in der Regel relativ zahlungskräftig seien, „tut uns das richtig weh“, so Käßmann weiter: „Wir stärken deshalb die Männerarbeit“, sagte sie. Und: „Wir müssen aufhören, uns ausschließlich an der Vater/Mutter/Kinder-Familie zu orientieren. Die Zahl der Singles wächst, sogar unter Pfarrern.“

Quelle: na.presseportal; De Maiziére: Sprache der Kirche muss männlicher werden

Die Sorgen der Konkurrenz. Käßmann stärkt die Männerarbeit. Da schau her.

Lustig auch der letzte Satz. Setzt sich das Zölibat jetzt auch bei den Evangelischen durch?

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6 Antworten to “Kirche muss männlicher werden”

  1. Olifant Says:

    Oder die Frauen sind intelligenter und treten deshalb der Katholischen Kirche bei …

  2. Elsa Says:

    Ich glaube, bescheuerter idiotischer Altsziebziger-Jahre-Jargon wurde vehement von beiderlei Geschlechtern benutzt und ist weder fraulich (nach meinem Verständnis, aber ich orientiere mich auch an manchen Worten Caterina von Siena oder der Hl. Birgitta etwa) noch männlich.
    Psychologisierend unisexualisierend vermutlich, aber deshalb eben GERADE nicht wirklich weiblich. Aber diesen Leuten ist vermutlich keinen Vorwurf draus zu machen, weil sie selbst nicht mehr genau wissen, was das eigentlich bedeutet.
    Dir aber schon. Und das Hl. Offizium von neulich vergebe ich dir, nicht ohne zuvor GEGRMPFT zu haben.

    • Mcp Says:

      Ach geh. Er hat doch nicht gesagt, dass die Kirche zu weiblich ist, sondern nur das die jungen Männer weglaufen. Wäre sie weiblich, würden sie ja bleiben.

      Und die Käßmann hat noch, diesmal aber typisch weiblich, angemerkt, das dies die „Zahlungskräftigen“ seinen. Womit die Motive der Dame ganz klar auf der Hand liegen, von wegen Gott und Seelenheil.

      Was hat Du gegen Hl. Offizium? Die waren doch immer lieb und nett.

  3. Elsa Says:

    @Olifant: Berückende These, aber der kann er ausgerechnet jetzt natürlich nicht mehr folgen wollen … *gg*

  4. Olifant Says:

    Bei dem Kompliment habe ich auch ausdrücklich an Dich gedacht!

  5. Elsa Says:

    🙂 Ganz lieb von dir.

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