Ein Gespenst geht um

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Ein Gespenst geht um in Europa. Mit diesen Worten beginnt das Kommunistische Manifest. Eine ähnliche Angst scheint die angeblich konservative Welt zu plagen, wenn sie schreibt, dass Europa am Wochenende ein Rechtsruck „drohe“, nur weil der „Populist“ Geert Wilders in den Niederlanden die Wahl gewonnen hat. Die Zeitung kommt hierbei nicht ohne die Plattitüden wie „ausländerfeindlich“ und „rechtsextrem“ aus. Man muss kein Extremist sein, wenn man der ungebremsten Zuwanderung in die europäischen Sozialsysteme kritisch gegenübersteht und das Konzept einer multikulturellen Gesellschaft schlichtweg ablehnt. Man muss zumindest darüber reden dürfen, ohne in eine extremistische Ecke gestellt zu werden. In Europa scheint das nicht mehr möglich zu sein, was lediglich zeigt, wessen Geistes Kinder die öffentliche Meinung dominieren.

Das Ergebnis ist ernüchternd: Ausgerechnet im liberalen Holland landet der islamkritische Populist Geert Wilders bei der Abstimmung zum Europa-Parlament auf Platz zwei. Jetzt geht im Rest der Union die Angst um. Ist dort ein Stimmenzuwachs auch für andere extreme Parteien möglich?

Quelle: WELT ONLINE; Wählerverdruss: Wilders-Sieg – Europa droht weiterer Rechtsruck

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Eine Antwort to “Ein Gespenst geht um”

  1. Bauer Gerhard Says:

    Kaum wird nicht „richtig“ gewählt, geht die Angst um. Natürlich haben die Leute Angst, sie haben Angst von ihren einträglichen Versorgungsposten abgewählt zu werden und arbeiten zu müssen. Wer kann die schon brauchen, zur Arbeit taugen sie nicht.

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