Dreckige Wäsche

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Wie sind die Kategorien „Mann“ und Frau“ entstanden? Feministinnen streiten die Eigenarten der Geschlechter ab und kritisieren die Stereotypisierung durch Gesellschaft und Erziehung. Immer mehr Wissenschaftler pochen jedoch auf angeborene Gegensätze, selbst dann, wenn es nur um Hausarbeit geht.

Quelle: WELT ONLINE; Feminismus: Warum Männer dreckige Wäsche nicht erkennen.

Dass es diese, höchst offenkundige, Wahrheit es bis in die WELT-ONLINE schafft, verdankt sie vermutlich der Tatsache, dass sie von einer Frau „entdeckt“ wurde. Ein Mann hätte sich vermutlich den Vorwurf eingehandelt, patriarchalisch zu denken und reaktionär zu handeln.

Indes, von der Front der Verhaltenserforschung ist nicht viel Neues zu vermelden, außer der Einsicht, dass der Feminismus eben keine Wissenschaft sondern eine Ideologie ist, welche die Wirklichkeit geflissentlich ignoriert. Dass auch Frauen zu solchen Einsichten fähig sind, ist ein erfreulicher Fortschritt und so wollen wir der WELT-ONLINE das Verbreiten derartiger Banalitäten freundlich nachsehen. Die Gleichheitsfanatiker werden diese „Erkenntnisse“ genauso ignorieren, wie Männer ihre dreckige Wäsche. Bloß gut, dass es Frauen gibt.

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2 Antworten to “Dreckige Wäsche”

  1. Bauer Gerhard Says:

    Sie sollen die Menschen in Ruhe leben lassen. Wir regeln alles ganz von alleine und selbst. Wir brauchen weder Schmierfinken noch Politiker um unser Leben zu ordnen.

  2. Don't care Says:

    Mit solch milder Verständnis-Attitüde ist den Feministinnen noch zu viel der Ehre angetan. Diese Ideologie war nämlich garnicht auf völlige Gleichheit fixiert, sondern eher auf Rosinenpickerei aus. Wo sie genetische Unterschiede zu Lasten der Männer (in ihrem Wertekanon) gefunden zu haben glaubt, werden diese mit Häme und Arroganz hinausposaunt. Das Herumreiten auf Gleicheit und Gleichstellung wird nur bei wirklichen und halluzinierten Frauenbenachteiligungen praktiziert. Unterm Strich muss immer Munition für massive Frauenvergötterung und Opfer-Stilisierung mit daraus folgender Bevorzugung und Förderung herauskommen. – Ergo, wo Frauen im Vorteil sind, ist das naturgewollte Überlegenheit des Weiblichen, das die tumbe Männer endlich zu schlucken haben, und wo nicht, hat das gefälligst mit millionenschweren Förder- und Quoten-Massnahmen kompensiert zu werden.
    Warum sonst heisst der Welt-Online Titel „Warum Männer … NICHT ERKENNEN“ ? – Da klingt doch wieder mal eines der Femi-Paradigmen vom defizitären Wesen Mann an. Von Fortschritt kann ich da wenig erkennen.

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