Blaue Narzisse politisch korrekt

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Dabei zeigt die Studie, dass die Leistungen der Kinder in Mathematik nach der Grundschule identisch sind. Woher also kommen die späteren Unterschiede, die gerade in Mathe so stark ausgeprägt sind? Denn in den anderen Lernbereichen sind die Ergebnisse der befragten Jugendlichen im Alter von 15 Jahren fast gleich. Fast scheint es ein geschlechtsspezifisches Problem zu sein: Fehlt Frauen einfach ein „Zahlen-Gen“? Wahrscheinlich nicht.

Quelle: Blaue Narzisse; Jungen und Mädchen sind nicht „equally prepared for life“

Es könnte freilich auch sein, wertes Fräulein Küchler, das sich die Hirne der Heranwachsenden geschlechtsspezifisch entwickeln. Die Ergebnisse der Zwillingsforschung weisen darauf hin, dass sich Verhalten beim Menschen nur schwer konditionieren lässt. Zudem ist es absolut unglaubhaft, dass die „Evolution“ ausgerechnet geschlechtsspezifische Eigenschaften ignoriert. Dass Frauen für gewöhnlich Detailverliebter sind und Dinge bemerken, die ein Mann schlicht übersieht, weist darauf hin, dass die männliche Abstraktionsfähigkeit stärker ausgeprägt ist. Frauen sind deshalb nicht schlechter, nur anders.

Gerade Studien der „gegenderten“ OECD ist in solchen Fragen nicht über den Weg zu trauen. Man stelle sich die Entrüstung vor, wenn das Ergebnis weniger politisch korrekt ausgefallen wäre. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die OECD ein solches Risiko eingeht.

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5 Antworten to “Blaue Narzisse politisch korrekt”

  1. Bauer Gerhard Says:

    Diese Leuten fühlen sich berechtigt, sich in jeden Quark einzumischen.
    Falls Mädchen wirklich schlechter wären in Mathe, was wäre dabei?
    Zwischen Männlein und Weiblein gibt es eben Unterschiede, was soll´s. Diese ewige Gleichmacherei, egal ob gleiche Rechte, gleiche Chancen etc. etc..

  2. Laura Küchler Says:

    Ich sage nicht, dass es schlimm wäre, wenn ein Mädchen schlechter in Mathematik ist als ein Junge, ich betreibe auch keine Gleichmacherei, sondern beurteile lediglich die Ergebnisse einer Studie.
    Ich persönliche kenne Mädchen, die deutlich besser in Mathematik oder Physik sind als 90% der mir bekannten Jungen. Soll man das jetzt ignorieren?
    Ist es nicht ebenfalls Gleichmacherei zu sagen, „Mädchen sind schlechter in Mathematik als Jungen“ ?

    • Mcp Says:

      Einzelbeispiele widerlegen nicht das Gesetz der großen Zahlen. Dass Männer über ein höheres Abstraktionsvermögen verfügen, heißt nicht, dass jeder Mann ein verkappter Einstein wäre.

      Es ging außerdem um die unbewiesene Behauptung, dass unterschiedliche mathematische Leistungen auf gesellschaftliche Konditionierung statt biologischer Unterschiede ruhen. Der politische Gleichheitswahn leugnet geschlechtsbedingte Unterschiede. Mädchen oder Jungen sind nicht „schlechter“ sondern anders. Die Geschlechter ergänzen sich, wobei jedes spezielle Vorzüge wie auch spezifische Schwächen hat. Was ist daran „schlecht“?

  3. Laura Küchler Says:

    Mein lieber Mcp,
    ich stimme Ihnen zu. Männer und Frauen sind unterschiedlich – das ist auch gut so. Ich bin keine Freundin von „gender mainstream“-Gedanken. Die Geschlechter ergänzen sich selbstverständlich, so muss das auch sein. Wie Ihnen ja aus diesem Artikel bekannt sein dürfte, schreibe ich für die Blaue Narzisse und nicht für irgendein linkes Magazin. Ich vertrete nur die Ansicht, dass im Zweifelsfalle der Mensch als Individuum betrachtet werden muss, und dass auch gegen das Gesetz ganz großer Zahlen.

  4. Mcp Says:

    Wir sind hier einer Meinung.

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