Schwule Chinesen in Feierlaune

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China wird offensichtlich gegenüber Schwulen und Lesben liberaler. Die landesweit größte Homosexuellen- Veranstaltung „Gay-Pride“ in Shanghai sei von grundlegender Bedeutung für Toleranz und sozialen Fortschritt, lobte die staatliche Zeitung „China Daily“. Die Veranstaltung sei ein Aushängeschild für den sozialen Fortschritt des Landes gemeinsam mit den drei Jahrzehnten des Wirtschaftsbooms. Das Thema Sexualität wird in China seit Ende der 1990er insgesamt freier diskutiert.

Quelle: FOCUS Online; China lobt Schwulen-Veranstaltung in Shanghai Newsticker Politik

Bis 2001 galt Homosexualität in China als Geisteskrankheit‚ heute dürfen die schwulen Chinesen schon Feste feiern. Die „Partei und Staatsführung“ würdigt den „Fortschritt“. Soviel umdenken macht misstrauisch.

Vielleicht hat China vom Westen gelernt, dass „wünschenswerte“ demografische Entwicklungen auch ohne offen repressive Maßnahmen durchsetzbar sind. Wenn man gewisse Dinge als „Fortschritt“, „Recht“ oder „Emanzipation“ anpreist, regelt der Mob die Dinge von selbst. Homosexuelle zeugen keine Kinder. Homophilie, Abtreibungen, Pille, Kondome und „Frauenrechte“ eint eine Gemeinsamkeit: Sie sind extrem kinderfeindlich.

Manche Zeitgenossen sind der Meinung, dass die offensive Propagierung alternativer Lebensstile und die bewusste Zerstörung der traditionellen Familie Bestandteile einer aktiven Berührungspolitik sind, die darauf abzielt, das Wachstum der Weltbevölkerung zu bremsen. In China ist das hochoffiziöse Politik. Abwegig ist der Gedanke daher nicht, denn nur Naivlinge glauben das sich die Bilderberger zum Kaffeekränzchen treffen.

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2 Antworten to “Schwule Chinesen in Feierlaune”

  1. Bauer Gerhard Says:

    Gegen ein weiteres Anwachsen der Weltbevölkerung bin ich auch. Es gibt genügend Menschen auf diesem Planeten.
    Die Art und Weise wie der Bevölkerungszuwachs reguliert werden soll, ist eine andere Sache.

    • Mcp Says:

      Das Christentum macht hier keine Kompromisse: Seit fruchtbar und mehret euch. Es waren immer die fruchtbaren Völker, die zu neuen Küsten und Horizonten aufbrachen. Bei den Griechen gab man den „Überzähligen“ ein Boot, Proviant und Werkzeuge, damit sie sich in der Ferne eine eigene Existenz aufbauen konnten. Große Kulturen verdanken wir dieser Praxis. Man tat dies aus Not, weil die griechische Polis nur eine begrenzte Anzahl Menschen ernähren konnte.

      Ich schwanke nicht. Ich bin Lebensschützer deshalb, weil ich nicht mit den Methoden hadere, sondern mit der Absicht Leben zu verhindern. Zeugen wir Nachwuchs und geben ihnen eine Arche, ein Boot oder ein Raumschiff und sorgen wir dafür, dass unsere Jünglinge zu neuen Ufern aufbrechen.

      Oder um es mit Hölderlin zu sagen:

      Als von des Friedens heil’gen Thalen,
      Wo sich die Liebe Kränze wand,
      Hinüber zu den Göttermahlen
      Des goldnen Alters Zauber schwand,

      Als nun des Schicksals eh’rne Rechte,
      Die große Meisterin, die Noth,
      Dem Übermächtigen Geschlechte
      Den langen, bittern Kampf gebot:

      Da sprang er aus der Mutter Wiege,
      Da fand er sie, die schöne Spur.
      Zu seiner Tugend schwerem Siege,
      Der Sohn der heiligen Natur;

      Der hohen Geister höchste Gabe,
      Der Tugend Löwenkraft begann
      Im Siege, den ein Götterknabe
      Den Ungeheuern abgewann.

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