Bestattungspflicht für abgetriebene Kinder

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Im Land Bremen gilt ein neues Bestattungsrecht. Darin ist die Pflicht zur Durchführung einer Bestattung erweitert worden auch auf Kinder, die in den ersten zwölf Wochen nach der Empfängnis zur Welt kommen. Schon im Jahr 2000, als das Bremer Bestattungsrecht zum letzten Mal geändert wurde, hatte das Bistum Osnabrück Protest erhoben.

Quelle: Katholisches – Magazin für Kirche und Kultur; Neues Bestattungsrecht im Land Bremen – Für durch Abtreibung ermordete besteht Bestattungspflicht

Man kann nur hoffen, dass sich andere Bundesländer dieser Pflicht anschließen. Bayern voran. Auf die Diskussion mit den Gegnern der Bestattungspflicht freue ich mich schon.

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4 Antworten to “Bestattungspflicht für abgetriebene Kinder”

  1. Bauer Gerhard Says:

    Eine gute Entscheidung. Der erste Schritt, dass Föten als Menschen behandelt werden, nachdem man ihnen das Menschwerden verwehrte. Folgerichtig wäre, dass man sie als Menschen behandelt, sprich die Ermordung unter Strafe stellt. Mord aus niederen Beweggründen, was anderes ist es, wenn die Ermordung als Teil der Geburtenkontrolle angesehen wird.

  2. Don't care Says:

    Auch unter nicht dezidiert religiösen, aber unter humanistischen Aspekten sollte die „Abtreibung“ eigentlich Empörung hervorrufen, ist sie doch unbestrittene Tötung. Allein schon dass der Euphemismus „Abtreibung“ gebräuchlich ist, verdanken wir der Kapitulation vor der feministischen Usurpation der Begriffe und des Wertekanons. Durch die Heiligsprechung der FrauInnen und ihrer infamen Dummphrasen a la „mein Bauch gehört mir“ hat die Justiz den Massenmord an Föten zum blinden Fleck erklärt und das Thema gegenüber Kritikern tabuisiert. Der Hoffnung kann ich mich auch nur anschliessen, dass durch solche „Bestattungspflicht“ die Monstrosität der rezenten Abtreibungspraxis offensichtlich wird. Ob das unser Feminat in seiner Arroganz und Ignoranz anficht, wage ich indes zu bezweifeln.

    • Mcp Says:

      Der „blinde Fleck“ gefällt.

      Der Bauch der Frau ein rechtsfreier Raum?

      Ja, das hat was.

      Die Argumentation ist ausbaufähig.

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