Ad rem

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Zwar ist die anonyme Bewertung im Internet rechtens – so entschied der Bundesgerichtshof. Doch in zahllosen Foren fällt das verdeckt geäußerte Wort einem rasanten Inflationsprozess zum Opfer. Eine Meinung wird wertlos, wenn nicht nachprüfbar ist, wer sie geäußert hat. Freiheit hat immer einen Namen.

Quelle: WELT ONLINE; Bewertungsportale: Anonymität im Internet entwertet das freie Wort

Ad rem. Wer wirklich sachlich diskutieren will, kann dies im Netz anonym tun. Hier zählen nur die Argumente und keine Personen. Viele kommen damit nicht zurecht. Vor allem jene, die glauben Gott höchstpersönlich hätte sie ausgeschissen.

Im übrigen empfehle ich dem Autor Schopenhauer: Eristische Dialektik oder Die Kunst Recht zu behalten. Dort wird der Charakter dieser Forderungen recht deutlich entlarvt. Ad hominen. Davon lebt die Sophisterei.

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2 Antworten to “Ad rem”

  1. Bauer Gerhard Says:

    „Freiheit hat immer einen Namen“
    Welchen denn?

  2. Bauer Gerhard Says:

    Freiheit ist auch so eine Floskel.
    Freiheit für wen oder was? Frei von Komplexen, Frei von Rücksichtnahme, die Freiheit andere zu unterdrücken.
    Freiheit in dem Sinne, wie das Wort gerne gebraucht wird und uns versucht wird zu suggerieren, das wir frei sind in unserem Tun und Handeln, Freiheit der Meinungsäußerung etc., existiert so nicht. Die Leute die auszogen für die Freiheit zu kämpfen, waren meist die größten Unterdrücker. Sie meinten und meinen ihre Freiheit, nicht die des Volkes.

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