Pius-Brüder unter Beobachtung

by

In Zaitzkofen bei Regensburg wurden am Samstag drei Priester der Pius-Brüderschaft geweiht – trotz Verbot des Vatikans.

Quelle: taz.de; Priesterweihe bei den Pius-Brüdern: Zwölf Millionen Rosenkränze

Erstaunlich immer wieder, mit welchem Aufwand die religionsferne Presse einen innerkirchlichen Vorgang verfolgt, der gemessen an der katholischen Gesamtkirche eher unerheblich ist. Die Untersuchung des Paulus-Grabes ist ungleich aufregender.

In dem Fall jedoch hilft eine kurze Internetrecherche der Motivsuche auf die Sprünge: Philipp Gessler, der Autor des Textes in der taz , ist auch Autor des Buches „Der neue Antisemitismus“, den er schon beim lesen der Bibel und des Korans entdeckt. Da sucht einer belastbares Material für sein „Lieblingsthema“. Von irgendetwas muss man schließlich leben. In Zaitzkofen scheint er dergleichen nicht gefunden zu haben. Mein Mitleid hält sich in Grenzen.

~~~

Buchempfehlung:
Wolfgang Beinert; Der Vatikan und die Pius-Brüder: Anatomie einer Krise

Der Band dokumentiert zunächst die für die aktuelle Diskussion zentralen kirchlichen Texte. Danach diskutieren namhafte Theologen insbesondere über die Bedeutung des Zweiten Vatikanischen Konzils, die Rolle des Papstes sowie die kirchenrechtlichen und systematisch-theologischen Hintergründe.

Mit Beiträgen von Wolfgang Beinert, Friedrich Wilhelm Graf, Stephan Haering, Helmut Hoping, Peter Hünermann, Kurt Koch, Joseph A. Komonchak, Gerhard Ludwig Müller, Hermann Josef Pottmeyer, Thomas Rigl, Ludwig Ring-Eifel, Ulrich Ruh und Magnus Striet.

Advertisements

Schlagwörter: , , , , ,

2 Antworten to “Pius-Brüder unter Beobachtung”

  1. Bauer Gerhard Says:

    Wenn Linke zu Wächtern der Kirchengesetze werden ist Gefahr in Verzug.
    Linke können es einfach nicht lassen sich in das Leben von anderen einzumischen.
    Beobachtung, Spionage etc. liegt scheinbar im linken Wesen.

    • Mcp Says:

      Es hat vor allem nicht viel mit objektiver Berichterstattung und klassischen Journalismus zu tun, sofern es ihn je gab. Der Mann fährt mit dem Vorsatz dorthin unbedarfte Leute – man lese den Artikel aufmerksam – zu antisemitischen Äußerungen zu provozieren, mit denen er dann für die Pflichtempörung in der deutschen Öffentlichkeit sorgt. Damit sichert er sich sein Auskommen als „Antisemitismus-Experte“. Ein widerliches System.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: