„Weißheiten“

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Wer rassistische Symbole auf Fahnen und Abzeichen zeigt, einschlägige Parolen schreit oder den Hitlergruss benutzt, soll in Zukunft mit einer Busse bestraft werden. Der Bundesrat will mit der Strafdrohung rechtsextreme Tendenzen bekämpfen.

Quelle: NZZ Online; Kampf gegen rassistische Symbole

Ich glaube es war die DDR, die begann, das Tragen bestimmter Symbole unter Strafe zu stellen. Wenn ich mich richtig erinnere, dann waren es damals Aufnäher, auf denen „Schwerter zu Pflugscharen“ wurden und die Kennzeichen einer Staatsunabhängigen, weil pazifistischen, „Friedensbewegung“ waren.[1]

Es ist wohl ein untrügliches Kennzeichen für einen heraufziehenden Totalitarismus, wenn man beginnt, Meinungen statt Taten zu verfolgen. In Deutschland fällt das unter die Rubrik „Propagandadelikte“ und dient dazu die Statistiken zur „rechtsradikalen Gewalt“ aufzublasen. Die schweizerische Implikation ist besonders willkürlich, weil man bewusst auf eine Liste verbotener Symbole verzichtet. Was „rassistisch“ ist, entscheidet der Richter im Einzelfall. Das hängt dann davon ab, ob er gut gefrühstückt hat oder nicht.

Die europäische Elite bereitet sich vor, auf die Auseinandersetzungen zwischen „aggressiven Migranten“[2] und der autochthonen Restbevölkerung [3]. Die Waffen, die hier geschärft werden, zielen eindeutig auf die Unterdrückung des zu erwartenden Widerstand Einheimischer, denn es sind „ihre“ Symbole, die ins Fadenkreuz der Justiz geraten.

Offensichtlich wird im zunehmenden Maße eine angloamerikanische Denkfigur übernommen, die davon ausgeht, dass Rassismus ein Alleinstellungsmerkmal des „Weißseins“ [4] wäre. Weißsein wird in verschiedenen „Studien“ zur zentralen „Interdependenz“ von „Rasse und Gender“. Vulgo ist der „weiße Mann“ die Wurzel allen Übels. Man sagt es freilich nie direkt. So etwas nennt sich allerdings nicht Rassismus sondern „Wissenschaft“ und kommt in Publikationen mit solch kruden Titeln wie „Der weiße Körper als feministischer Fetisch. Konsequenzen aus der Ausblendung des deutschen Kolonialismus.“ [5] oder „Das Privileg der Unsichtbarkeit: Rassismus unter dem Blickwinkel von Weißsein und Dominanzkultur“ [6] daher.

Quellennachweis:
[1] DDR- Lexikon, Schwerter zu Pflugscharen
[2] MeF; Islamismus auf dem Vormarsch
[3] MeF; Ein sanfter Genozid
[4] Weiß – Weißsein – Whiteness; Kritische Studien zu Gender und Rassismus
[5] eipcp; Isabell Lorey
[6] Helga Amesberger und Brigitte Halbmayr ; Das Privileg der Unsichtbarkeit: Rassismus unter dem Blickwinkel von Weißsein und Dominanzkultur

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Buchempfehlung:

Jürgen Rath; Gesinnungsstrafrecht: Zur Kritik der Destruktion des Kriminalunrechtsbegriffs in der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs

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3 Antworten to “„Weißheiten“”

  1. Bauer Gerhard Says:

    Im Prinzip ist es egal ob die DDR oder die BRD zuerst das Tragen bestimmter Symbole verboten haben, die jeweiligen Sieger verboten dem Deutschen Volk willkürlich was den Siegern missfiel. Auch das Verbot der Soz. Reichspartei und der KPD sind darin begründet.

    Preußen wurde aufgelöst und verboten. Dürfte Preußen heute wieder errichtet werden?
    Wie sieht es hier mit dem Selbstbestimmunsrecht der Völker aus? Es gab ja ein preußisches Staatsvolk, wieder einer die nie genannten Verstöße der Sieger gegen das Völkerrecht.
    Wer ein gutes Buch über die Geschichte Preußens lesen möchte, dem sei ein Buch Joachim Fernaus empfohlen: Sprechen wir über Preußen. Die Geschichte der armen Leute, 1981.
    Wie ich die Bücher von Fernau generell empfehlen kann. Sie sind unterhaltsam und informativ zugleich.

    Die Politik beider deutscher Staaten und jetzt des einen deutschen Staates, die BRD, machen nichts anderes als die bedingungslose Kapitulation weiterführen/-leben. Dass man dazu eine bestimmte Art von Politikern braucht ist klar, man braucht sie sich nur anzusehen, dann weiß man welche.
    Deutschland ist immer noch die unterlegene Macht (der Feindstaat) und fremde Mächte über die Gewalt über unser Land und uns Deutsche aus.
    Deutschland ist für die Sieger ein Industriestandort, ein besseres Gewerbegebiet in dem die Arbeitssklaven auch gleich leben.

  2. Don't care Says:

    Schon zum Beitrag vom 11.06.09 lautete mein damaliger Senf:

    Der Sprachregelungs-Krampf der Gutmenschen ähnelt verblüffend der heuchlerischen Rosstäuscher-Diktion der Genderinskis.
    Da gibt es einerseits gar keine Rassen (alles nur Konstrukte, 99% der Gene identisch). Allein der Gegriff ist schon inkriminiert. Dann aber gibt es doch den Rassismus, natürlich nur von den pösen Weissen ausgehend, und Rassenunruhen. Da darf das Un-Wort wieder herhalten. Nur, wie dieses?- Gegenüber wen wird da diskriminiert bzw. randaliert, wenn Rassen nur pure Einbildung sind?- Aha, das sind in Wirklichkeit soziale Gräben!
    Und bei Benachteiligung von Weissen wird sich alsbald der vom Feminismus bestens bewährte Begriff der “positiven Diskriminierung” einfinden, und schon wird auch solche Infamie wieder positiv konnotiert.

    Dazu habe ich noch die zehn Gebote der Ökoreligion (Maxeiner und Miersch gefunden)

    Das zehnte Gebot: Wisse, die Schuld ist weiß, männlich, christlich und westlich!
    Die Unschuld ist eine Urwaldindianerin

  3. rotegraefin Says:

    Es ist doch immer besonders aufbauend über die pöhsen anderen zu schreiben ohne eigene Verbesserungsvorschläge zu haben.

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