Ein deutsches Gen

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Gibt es ein Gartenzwerg-Gen? Zumindest bestehen, wie Schweizer Forscher herausgefunden haben, universelle Vorlieben, wenn es um die Schönheit einer Landschaft geht, und die gehen auch in die Gartengestaltung mit ein.

Quelle: aid; Vorliebe für Gartenzwerge genetisch bedingt?

Auf all meinen Auslandsreisen habe ich keine Gartenzwerge gesehen. Die existieren nur hierzulande. Das Gartenzwerg-Gen wäre demnach ein rein deutsches Gen.

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5 Antworten to “Ein deutsches Gen”

  1. Bauer Gerhard Says:

    Zwerge haben in der Mythologie der Germanen eine große Rolle gespielt, viele Sagen und Märchen behandeln Zwerge. Die Gartenzwerge sind nur Reste dieser vergessenen Mythen und Märchen.
    Zwerge sind ein wesentlicher Bestandteil unserer Vergangenheit.

  2. Don't care Says:

    Man könnte dieses Phänomen auch mit C. G. Jung angehen. Nach seiner Theorie vom „kollektiven Unbewussten“ tummeln sich tief in unseren Grauzellenansammlungen die genannnten Gnome seit Abergenerationen. Das würde einen transpersonalen und generationenübergreifenden Fluss von unbewusstem Wissen implizieren. Über welches Medium, oder welche Kanäle dies stattfinden soll, ist mir allerdings nicht bekannt. (Wissenslücke)

    • Mcp Says:

      Möglicherweise wird ein Teil unseres Wissens nicht über das Lernen oder die Empire angeeignet, sondern vererbet und im Prozess der Bewusstwerdung aus dem Unterbewussten geholt. Dieses „bewusst werden“ wäre vom Lernen nur schwer zu unterschieden. Informationstheoretisch spräche nichts dagegen. Was für Informationen der Träger enthält, ist dem Träger egal. Es wäre aber merkwürdig, wenn zwar der Bauplan codiert wurde, das Betriebssystem aber fehlte. Wie üppig es ausfällt und ob Zwerge darin Platz hätten, wäre die Frage danach, wem der „große Programmierer“ mehr ähnelt: Steven Jobs oder Bill Gates? 🙂

  3. Don't care Says:

    Nur etwas schwer nachvollziehbar, wie sich komplexere Muster, wie sichZwerge und ihr Mythos in nur einigen Jahrtausenden via Selektion in den kognitiven Klapparatismus unserer Oberstübchen etabliert haben sollen. Im limbischen System sind ja auch noch bei uns Primaten Uraltfeindbilder „hinterlegt“, die wir einfach erkennen, ohne vorheriges „teach-in“, (als da sind Spinnen, Schlangen und derlei Ungetier mehr). Selbige sind allerdings schon seit Jahrmillionen eingeprägt. Wie, seit es die Germanen als Stämme gibt, sich die Zwergenscharen in ihre (und nur in ihre) Köpfe eingenistet hatten, ist schon rätsehaft. 🙂

  4. rotegraefin Says:

    Wie wäre es einmal in diesem ach so sehr traditionellem Club, wenn sich einmal die hohen Herren einen guten deutschen Tradition annehmen dem deutschen Volksmärchen der Brüder Grimm.
    Dort kommen immer wieder kleine Leute vor die es zu etwas großem bringen. Oder kleine Leute wie Rumpelstilzchen oder der Zwerg bei Schneeweißchen und Rosenrot die vernichtet werden oder sich selbst vernichten. Auch im Herr der Ringe beißt der Zwerg Golem den Ring der Macht ab und stürzt damit ins Feuer.

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