Der Todessturz des Antisemiten

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Am 5. Juli 2003 bestieg ein ehemaliger Fallschirmjäger ein Sportflugzeug, um seinem Hobby zu frönen. Er sprang mit einem Fallschirm aus einer Höhe von mehreren hundert Metern ab. Noch während er in der Luft war, trat der ermittelnde Staatsanwalt vor laufende Fernsehkameras, um den Selbstmord von Jürgen Möllemann zu verkünden, da der Antisemit [1,2] und Spendenbetrüger seinen Fallschirm absichtlich nicht öffnen würde. Nach der Pressekonferenz konnte sich jeder davon überzeugen, dass der Staatsanwalt nicht gelogen hatte.

Quellennachweis:
[1] Telepolis, 03.06.2002, Der Möllemann, der Antisemitismus und der Tod eines Kritikers
[2] Hagalil; Möllemann, das Mossad-Opfer: Noch Fragen?

Buchempfehlung:
Jürgen W. Möllemann; Klartext. Für Deutschland.

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Eine Antwort to “Der Todessturz des Antisemiten”

  1. Don't care Says:

    Noch besser war seinerzeit die Mega-Häme und Hyper-Entrüstung um die sog. Barschel-Affäre. Was haben Spiegel, Stern und Co triumphiert, als sein angeblicher Spitzel Pfeifer „aufflog“ und der „Missetäter“ schliesslich „Selbstmord“ verübte.
    Man kann natürlich überall Verschwörungstheorien wittern, nur in einem später verfassten Buch beschrieb ein Ex-Mossad-Agent seine (ganz andere Version) des Hergangs. Demnach wollte Barschel irgendwelche geheimen militärischen Aktivitäten des Mossad, die über Deutschland liefen unterbinden, und deswegen in Genf mit hochrangigen Vertretern zusammentreffen. Indes lief er ahnungslos in eine Falle und wurde „liquidiert“.
    Wie unsere „Qualitätspresse“ den Fall darstellte dürfte bekannt sein.
    Von welch hohen Rössern die linken Blättern das angeblich falsche Ehrenwort Barschels immer wieder durchkauten und wie moralinsauer sie den „Freitod“ als Schuldeingeständnis ausschlachteten, war abstossend.

    Das Resultat war ein Sieg des SPD-Engholms, der, wie sich später herausstellte, selber den „Pfeifer-Dreck“ am Stecken hatte.
    Aber selbst diese spätere Enthüllung um Engholm änderte nichts an der sukzessiven Demontage der CDU und weiterer Konsolidierung des linksgrünen Gutmenschentums. Es war eine typische Etappe auf dem Weg zu den heuteigen Verhältnissen.

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