Zum Märtyrer erhoben

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Der Vatikan hat den im Konzentrationslager Dachau ermordeten Priester Georg Häfner als Märtyrer anerkannt.

Georg Häfner, Sohn einfacher, tief gläubiger Eltern, war Ministrant in der Kirche des Karmelitinnenklosters Himmelspforten inWürzburg und verspürte dort seine Berufung zum Priester. Gymnasium und Studium ermöglichten ihm die Eltern unter großen Anstrengungen; 1924 wurd er zum Priester ordiniert. 1934 wurde er Pfarrer in Oberschwarzach, ein eifriger Seelsorger und eigentlich unpolitischer Mensch. 1941 bat ein NS-Parteimitglied um die Sterbesakramente, die Häfner ihm spendete; am folgenden Sonntag wurde der Kircheneintritt des Verstorbenen ordnungsgemäß in der Kirche verkündet, daraufhin wurde Häfner Ende Oktober mit der Begründung, er habe die Bevölkerung aufgehetzt, von der Geheimen Staatspolizei verhaftet und Mitte Dezember ins KZ Dachau eingeliefert, wo er am Hunger starb.

Die Urne mit seiner Asche wurde 1982 auf demWürzburger Friedhof beigesett, 1982 erhoben und in die Kiliansgruft der Neumünsterkirche in Würzburg übertragen.

Quelle: Heiligenlexikon

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