Lampenschirme aus Babyhaut

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Ein Enthüllungsbuch über die Profiteure der jährlich mehr als 2.000 Abtreibungen in Deutschland erscheint dieser Tage im Sankt-Ulrich-Verlag des katholischen Bistums Augsburg. Unter dem Titel „Geschäft Abtreibung“ deckt die Journalistin und Fernsehmoderatorin Alexandra Maria Linder auf, wer an Abtreibungen verdient und wie abgetriebene Kinder kommerziell genutzt werden.

So weiß die Autorin zu berichten, wie mit Hilfe von Zellen, die aus abgetriebenen Föten gewonnen wurden, Anti-Aging-Cremes hergestellt werden. Abgetriebene Föten werden nach Recherche der Autorin als Ersatzteillager für Zelltherapien, Gewebe- und Organtransplantationen benutzt. Viele Kosmetik- und Arzneimittelfirmen brüsteten sich mittlerweile damit, dass für ihre Tests keine unschuldigen Tiere mehr sterben müssten, verschwiegen aber, dass dafür nun abgetriebene Kinder zum Einsatz kommen. Schließlich zeigt die Autorin auf, wie der Bevölkerungsfonds der UNO bei seinen Maßnahmen zur Bevölkerungskontrolle in den Ländern der „Dritten Welt“ ganz gezielt auch auf Abtreibungen setzt.

Quelle: ZENIT; Enthüllt: Das Geschäft mit der Abtreibung

Nein. Natürlich ist die Überschrift eine freie Erfindung des Autors. Niemand zieht Babys die Haut ab, um daraus Lampenschirme zu fertigen. Das wäre unmoralisch. Man weiß ja, welcher Unmensch so etwas gemacht haben soll. Nur die Kosmetik- und Medizinindustrie profitiert vom Elend der Ungeborenen und Toten, aber doch (noch) nicht das schnöde „Kunstgewerbe“. Wenn man vom „Plastinator“ einmal absieht. Hat er schon? Keine Ahnung, aber grundsätzliche Bedenken hätte der schmierige Typ sicherlich nicht.

Moralisch hingegen ist, dass abgetriebene Föten Arbeitsplätze sichern, weil man „gute“ Geschäfte damit machen kann. Seife aus Babyfett soll die weibliche Haut besonders schonen. Oder ist dies auch nur wieder ein Ammenmärchen?

Im Zeitalter der Vernunft allerdings, wäre es nicht unvernünftig, Föten industriell zu „verwerten“. Zum Wohle der Lebenden. Humanismus pur: Wir leben schließlich „hier und jetzt“. Was interessieren uns die Toten oder die Ungeborenen? Der Heinrich Heine hat uns Zuckererbsen versprochen. Her damit.

Man schmeißt doch keine „Rohstoffe“ weg. Der „Vernunftmensch“ hält das für unvernünftig. Es sind doch bloß „Zellhaufen“, die abgetriebenen Babys. Wenn man Creme daraus machen kann oder gar Medizin – warum denn nicht?

Ja, ja. Ich überspitze. Heute. Noch. Oder auch nicht. Ist es möglich? Sicher.

Aber allein bei dem Gedanken, dass die Abtreibung ein „gutes Geschäft“ ist, sträuben sich mir alle Nackenhaare.

Der werten Dame Buch werde ich kaufen. Schon deshalb, damit sie noch mehr solche Bücher schreibt und weil ich ein Urvertrauen in Mütter habe, die drei oder mehr Kindern das Leben schenkten.

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Eine Antwort to “Lampenschirme aus Babyhaut”

  1. Don't care Says:

    Das Thema ist nur ein Seitenaspekt der Abtreibung als solche. Es zeigt wieder mal aufs schärfste die Niedertracht und Verlogenheit der Gutmenschenreligion, speziell der „Feministische Konfession“ darin und die alles plättende „Normative Kraft des Faktischen“.
    Denn kaum ein Aas stört sich noch daran, dass jährlich Hunderttausende Ungeborene getötet werden. Allein der Euphemismus „Abtreibung“ ist schon der blanke Hohn, als würde nur ausgetrieben und nicht getötet. Nur, wenn kulleräugig glotzende und japsende Robbenbabies totgeknüppelt werden, dann fegt der Zorn der Lebens- und Natur-Schützer durch die Gemüter.
    Denn namens- und gesichtslose Kreaturen einfach zu „entsorgen“ ist ja so viel weniger belastend, als einer treudoofen Kindchenschema-Physiognomie eins überzubraten.
    Zudem geniessen unsere fest institutionalisierten OpferInnen (FrauInnen) rechtliche Narrenfreiheit. Per selbstherrlichen Beschluss, der mit der debil-ordinären Phrase „mein Bauch gehört mir“ begründet wird, erklären sie ihren Körper zum quasi rechtsfreien Raum. Gerade sie, die nicht müde werden, staatliche Eingriffe in Form von Förderungen und Quoten herbei zu krakeelen, definieren sich als sakrosankt, wenn staatliches Strafrechtgegen sie angewendet werden könnte.
    Mit einer Phalanx aus Lügen und Halbwahrheiten sind sie schon bestens gegen jedwede Anwürfe gewappnet und verdrehen zynisch die Tatsachen, bis sie wieder als die armen OpferInnen dastehen, womit sie schon Millionen abgezockt und unverschämte Bevorzugungen erschlichen haben.
    Wenn überdies noch gut verdient wird an den „Produkten“ der „Abtreibung“, kann man einen „Paradigmenwechsel“ ohnehin totalo vergesso.

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