Probleme mit „Google Book“

by

Scipio macht in seinem Blog ein Thema auf, welches mir – als reger Nutzer von Googles Buchsuchdienst – auch schon aufgefallen ist: die miese Qualität der Metadaten. Aus diesem Grunde ist „Google Book“ als wissenschaftliche Quelle schlicht unbrauchbar, eignet sich aber hervorragend zur Suche nach Büchern, die sich zu einem bestimmten Thema äußern. Man kann dann reinlesen, um zu erfahren, ob die Quelle tatsächlich relevant ist oder nicht. Als Vorauswahl der zu lesenden Literatur möchte ich „Google Book“ nicht mehr missen.

Die Bedenken bezüglich eines Monopols teile ich hingegen nur bedingt. Ohne die Aussicht auf ein solches profitables Geschäft hätte Google das Projekt sicher nicht gestartet. Das Monopol ist der Preis, den wir dafür zahlen. Denn obwohl das scannen oder fotografieren mittlerweile automatisiert ist – man sieht es vielen gescannten Daten an – ist es doch noch teuer. Ich weiß das deshalb so genau, weil ich in den vergangenen Jahren ziemlich viel Literatur habe digitalisieren lassen. Zum Hausgebrauch, für die Volltextsuche.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: