Dummdeutsch

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Der Autor des satirischen Wörterbuches „Dummdeutsch“, Eckhard Henscheid, wird heute 68 Jahre alt. Immerhin zweimal, so kommentiert Wikipedia süffisant, hat der Publizist der konservativen Wochenzeitung „Junge Freiheit“ ein Interview gewährt. Unter anderen eines, in dem um den Antisemitismus-Vorwurf den FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher gegen Martin Walser wegen seines vermeintlich antisemitischen Romans „Tod eines Kritikers“ erhoben hatte.
Im übrigen hat Henscheid zwischenzeitlich einmal mehr mit der „Jungen Freiheit“ „kollaboriert“. Er publizierte nämlich jüngst eine herrliche Glosse über Merkel: Nein, es geht nicht mehr.

Ich gratuliere. Zum Geburtstag.

Eine Antwort to “Dummdeutsch”

  1. Don't care Says:

    Der Verhunzungsprozess der Sprache hat ein derartiges Ausmass erreicht, dass das „dumm“ in „dummdeutsch“ gar nicht mehr explizit erwähnt zu werden braucht. 99% des tagtäglich abgelassenen hat nämlich jenne Qualität. Wegen solcher starken Proportionsverschiebungen sollte eigentlich ein Wörterbuch „Undummdeutsch“ angelegt werden, da bald kaum ein Buchrücken den Umfang seines „Vorgängers“ wird fassen können. 🙂

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