Hoffnung getankt

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Zurück aus Berlin , wo ich einen großen Schluck Hoffung getankt habe. Man ist nicht allein und der scheinbar omnipotente Gegner, in Wahrheit ein trauriges und verlorenes Häufchen hirnloser Schreihälse, deren Ohnmacht gegen unser trauerndes Schweigen recht handgreiflich war.

Ich, der schon das Wort „Demonstration“ blasphemisch findet, werde, so Gott will, auch im nächsten Jahr mein Kreuz in aller Demut tragen, nicht um zu „demonstrieren“, sondern um meinen Glauben zu bezeugen.

Ich weiß, der Vergleich verbietet sich, aber der Zug der tausend Kreuze hat – mit dem pöbelnden Mob am Straßenrand – doch irgendwo eine biblische Dimension.

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3 Antworten to “Hoffnung getankt”

  1. Tiberius Says:

    Ja!

  2. Don't care Says:

    Apropos biblische Dimension. – Ohne sich blasphemisch auf gleiche Augenhöhe mit J. v. Nazareth stellen zu wollen, könnte man das Treiben der armen Verblendeten mit dem unsterblichen Ausspruch kommentieren: „Denn sie wissen nicht, was sie tun“

  3. Maria Magdalena Says:

    Danke.
    Danke, dass Ihr mitgegangen seid.

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