Ein Trauermarsch und sein Nachspiel

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Elsa hat sich entschlossen die „Amadeu Antonio Stiftung“ anzuschreiben, um Klarheit darüber zu erhalten, wie sich die Ziele der Stiftung mit den Aufrufen zur linken Gewalt gegen friedliche Lebensschützer vertragen, die am vergangenen Sonnabend in Berlin trauernd durch Berlin zogen. Ihre Worte wohlüberlegt, wie immer. Es kann ja kein Zweifel darüber bestehen, dass die Losung „1000 Kreuze in die Spree“ und ihre militante Steigerung „1000 Christen in die Spree“ ein Aufruf zur Gewalt gegen Andersdenkende war, der im übrigen keinen einzigen Staatsanwalt dazu veranlasste, wegen „Volksverhetzung“ Anklage zu erheben. Es sind ja nur Christen gemeint, keine …

Die Proteste gegen den Schweigemarsch waren friedlich, wenn auch streckenweise laut. Darüber, welche Rolle die Präsenz der Polizei für die Friedfertigkeit der Gegendemonstranten spielte, kann nur spekuliert werden. Die Tatsache aber, dass Polizeischutz für friedliche Demonstranten überhaupt notwendig ist, zeichnet ein düsteres Bild über den Zustand der bundesdeutschen Zivilgesellschaft und ihr Verhältnis zu Andersdenkenden. Die sogenannte „Mut gegen rechte Gewalt“ ist nichts anderes als eine Rechtfertigung latenter linker Gewalt, gegen alle Regungen, die es wagen, sich dem politischen Mainstream entgegenzustellen. Da dies in den Massenmedien unreflektiert als „Zivilcourage“ gefeiert wird, ist über die Absicht der Mehrheit nicht zu spekulieren: Man will keine Diskussion, sondern einschüchtern und unterdrücken. Der Staat schickt Polizei, um die Andersdenkenden vor den „Krawalos“ zu schützen, die er mit Steuergeldern an seinem Busen nährt und päppelt. Perfider könnte die Botschaft der „Demokraten“ nicht sein. Man soll sogar noch dankbar sein.

Insofern, und die erste Reaktion der „Guten“ via Twitter beweist es, halte ich von solchen Briefen nicht allzu viel. Mehr als höhnische Häme wird es nicht bringen.

Allerdings, eine Botschaft enthält dieser Brief, die allerdings nicht in Worte gefasst ist: Ich lasse mich weder einschüchtern, noch lasse ich mir drohen. Ich fürchte mich nicht. Aus diesem Grunde werde ich es Tiberius gleichtun und mich dieser Aktion anschließen.

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