Nur kaltes Kotzen

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Wirft mensch einen Blick in das Buch Befreiungsbewegung für Männer kann eigentlich nur kaltes Kotzen folgen. Forderungen nach einer tradtionellen Männlichkeit werden dort laut, Jungen und Männer werden als Opfer des ‚versteinerten Feminismus‘ hochstilisiert. Immerhin weint keiner laut genug, wenn häusliche Gewalt auch mal einen Mann erwischt. Ganz zu Schweigen von den armen Jungen, die ihre Gefühle garnicht mehr ausleben dürfen usw. usf.

Quelleriot-grrrl.de; Heraus gegen den Männerkongress 2010

Wenn Feministen das „kalte Kotzen“ überfällt, dann sollte man sich das inkriminierte Buch einmal näher anschauen. Derart heftige Reaktionen sind immer eine gute Empfehlung.

Einen „schönen“ Nebensatz habe ich in diesem Forum gefunden, der viel über die inneren Triebkräfte des Feminismus enthüllt: „Leicht reden haben Sie, müssen sie als Männer sich bspw. nicht durch Gesetze in die Selbstbestimmung über ihren Körper hineinreden lassen und als ‚Gebährgarantinnen der Nation‘ herhalten.“

Da wird einem vollkommen klar, warum der Feminismus kein eigenes Frauenbild hervorbringt, sondern das traditionelle Männerbild für sich reklamiert: Diese Frau – und vermutlich nicht nur diese – hadert mit der Tatsache, dass sie als Frau geboren ist.

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3 Antworten to “Nur kaltes Kotzen”

  1. Don't care Says:

    Ach nee ! – Wenn wir per Gesetz in einen „Verein“ gezwungen werden, worin wir per Definitionem als „Kanonenfutter“ firmieren, ist das natürlich kein „Hineinreden in die Selbstbestimmung über unseren Körper“. Genausowenig sind die „Zivis“, (eine abgeschächte Alternative des Zwangsdienstes) keine billigen Arbeitssklaven der Nation und keine „Garanten“ für beliebige Verfügbarkeit.

    Es hat doch mithin null Zwieback dem Feminismus mit Argumenten und Logik zu kommen. Ein solch boshaftes, heuchlerisches, infames und perfides Lügenkonstrukt hat sich doch längst gegen die Realität hermetisch isoliert. In paranoiden Kurzschlüssen werden sogar immer absurdere Thesen ausgewürgt.
    Wagt es jemand (was kaum noch der Fall ist) krasse Schiefstände nur anzusperchen, ist die Reaktion der ExponentInnen der Verlogenheit eben der blanke Hass und noch dreistere Lügen.

  2. Pirat66 Says:

    Beispielsweise leiert täglich die 23-Prozent-Tibetanische-Gebetsmühle…. weil Frauen für gleiche Arbeit doch angeblich mal wieder 23 Prozent weniger
    verdienen…..
    Also empören wir uns auch ob solcher Diskriminierung. Nur: Es stimmt
    einfach nicht, ist vielmehr ein arger Missbrauch statistischer
    Globaldaten.
    Denn erstens: Welche Firma ist so idiotisch, jemandem für die gleiche
    Arbeit ein Viertel mehr zu zahlen? Jeder Geschäftsführer, der das
    täte, würde vom Eigentümer mit nassen Fetzen davongejagt.
    Zweitens: Wo sind eigentlich die zehntausenden Anzeigen bei den (um
    die eigene Wichtigkeit und Daseinsberechtigung ringenden) Gleichbehandlungs-Beauftragtinnen, die jene Statistik durch Exempel aus dem wirklichen Leben unterlegen würden?
    Drittens gibt es in der Tat Bereiche, wo Männer für anscheinend
    gleiche Arbeit wirklich mehr verdienen: im Fußball, im Tennis oder in
    der Kunst. Dort strömen zu den Männern in der Regel viel mehr
    Zuschauer. Sollen diese künftig immer auch Tickets für Frauenfußball
    erwerben müssen?
    Viertens, und nur hier ist staatliches Gegensteuern legitim, wählen
    auch heute noch Mädchen in Massen überbesetzte, daher schlecht
    bezahlte Berufe wie Friseurin oder Kosmetikerin. Während sie die
    außerhalb von Krisenzeiten boomenden Branchen rund um Maschinen und
    Software meiden.
    Fünftens gibt es von der Bundeswehr bis zur Lebenserwartung
    viele nicht auf dem Gehaltszettel erscheinende Bevorzugungen von
    Frauen.
    Sechstens sei auf die enormen Steuerverschwendungen unter dem Titel
    „Gender“ verwiesen, auf die frauenlastige Scheidungsindustrie oder
    auf Mineralwasserfirmen, die gerne für Brustkrebs-, aber nie für die
    Prostatakrebsbekämpfung spenden.
    Siebentens sind weit mehr Männer arbeitslos.
    Und achtens zeigen zumindest deutsche Statistiken (für Österreich
    werden solche nicht erstellt), dass Männer im Schnitt viel mehr
    arbeiten. Bei den Selbständigen sind das etwa 49 Wochenstunden
    gegenüber 36 weiblichen. Von der überwiegend weiblichen Teilzeit ganz
    zu schweigen.
    Trotz all dem gelten eigentlich Frauen als unsolidarisch und Männer
    als Machos, die diese Fakten auch nur zu erwähnen wagen.

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