Wütende Jungmänner

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Aber der entscheidende Grund für den Ausbruch mörderischer Wut war in allen Fällen der Mangel an Anerkennung in der Gemeinschaft, die zum frustrierten Rückzug geführt hatte. Und es darf doch auch nicht übersehen werden, dass es vornehmlich Mädchen und Lehrerinnen waren, die sich die Täter aufs Korn nahmen.

Quelle: KATH.NET; Wütende junge Männer

Interessante These, die gleichwohl ungehört verklingen wird. Bis zum nächsten Amoklauf, an dem dann wieder Killerspiele, inkompetente Eltern und das unfähige Umfeld schuld sind.

Fakt aber ist: Die Amokläufe vollziehen sich ausschließlich im Umfeld von Schulen. Die aber und die involvierten Lehrerinnen werden bei der Ursachensuche erstaunlicherweise nie erwähnt.

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2 Antworten to “Wütende Jungmänner”

  1. nk Says:

    Wiederkehr des Verdrängten : Wenn man Kriegsspielen denunziert und überhaupt ein neurotisches Verhältnis zur Gewalt pflegt – wie es die offizielle Politik tut und die Lehrer insbesondere – muss man sich nicht wundern, wenn die Gewalt unkontrolliert hervorbricht.

    Gewalt und Krieg sind Grundtatsachen des Lebens, mit denen sich nun einmal auch und gerade Männer konstruktiv auseinandersetzen müssen. Das ist heute hoch tabuisiert.

    • Mcp Says:

      Ja. Gut. Endlich mal ein Gleichgesinnter.
      Natürlich ist Gewalt ein Mittel zur Problemlösung. Sie zeigt Grenzen auf und ist oft genug „ultima ratio“ in sonst auswegslosen Situationen. Man muss ihr umgehen lernen, sonst gerät sie außer Kontrolle.

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