Sittenwidrige Löhne im Visier

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Schwarz-Gelb will mit festgelegten Lohnuntergrenzen auf zu große Gehaltsschwankungen reagieren. „Wir sind uns auch einig, dass wir zum Schutz der Arbeitnehmer jetzt endgültig ein gesetzliches Verbot von sittenwidrigen Löhnen in Deutschland vornehmen werden“, sagte CDU- Generalsekretär Ronald Pofalla am Donnerstag im ARD-„Morgenmagazin“.
Quelle: Koalitionsverhandlungen: Schwarz-Gelb will sittenwidrige Löhne verbieten

Die Regierung will sittenwidrige Löhne verbieten? Ich nehme nicht an, dass damit die 1 Euro Jobs gemeint sind oder die Managergehälter gemeint sind. Die „Schwankungsbreite“ bleibt uns sicherlich erhalten.

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5 Antworten to “Sittenwidrige Löhne im Visier”

  1. Bauer Gerhard Says:

    Aha, Lohnuntergrenze also Mindestlohn.

    Ich kann mich noch vage an die Mindestlohndebatte erinnern, da hieß es schon sittenwidrige Löhne seien ohnehin verboten.

  2. Bauer Gerhard Says:

    „…Das klingt gut, doch sittenwidrige Löhne sind auch heute schon verboten – allerdings war es an den Gerichten, zu urteilen, ab welcher Grenze ein Lohn sittenwidrig ist. Dabei hat sich eine Rechtsprechung herausgebildet, nach der ein Lohn dann zu niedrig ist, wenn er um ein Drittel unter dem orts- oder branchenüblichen Lohn liegt. Die Koalitionäre fixieren jetzt nur in einem Gesetzestext, was deutsche Gerichte heute schon urteilen. Das ist reine Symbolpolitik, mit der sich die Koalitionäre als Kämpfer gegen Dumpinglöhne profilieren können. Faktisch ändert sich freilich nichts. …“
    http://www.welt.de/wirtschaft/article4856678/Verbot-von-Hungerloehnen-ist-reine-Symbolpolitik.html

    Augenwischerei, wie üblich. Alles was die absondern ist Mist, Lug und Trug.

  3. LePenseur Says:

    Über die „Sinnhaftigkeit“ von Mindestlöhnen ein Link zu ef-online

    • Mcp Says:

      Das Übel sind nicht die Mindestlöhne, sondern die Preise. Nicht der Unternehmer ist an dieser Misere schuld, sondern der urbane „Verbraucher“. Der hat jeden Maßstäbe für „Wert“ und „Arbeit“ verloren. Auf dem Lande weiß man noch, was ein einziges Ei an Mühe kostet, von der Aufzucht einer Sau ganz zu schweigen.

      • nk Says:

        Da merkt man doch mal wieder den dezenten Paternalismus des Konservativen.

        Vielleicht sollte man den doofen städtischen Verbraucher zu seinem Glüsck zwingen. Gewissse andere machen das mit der Glühbirne ja auch so …

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