Die Überbevölkerungstheorie und ihre Folgen

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Erzbischof Celestino Migliore, der Ständige Vertreter des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen, erklärte in einer Stellungnahme vom vergangenen Samstag, dass die Angst vor einer Bevölkerungsexplosion unbegründet sei. Dies zeige sich deutlich 15 Jahre nach der Weltbevölkerungskonferenz von Kairo, auf der Horroszenarien zur Überbevölkerung verbreitet wurde.

Ziel der menschenverachtenden Propaganda während der Kairoer Weltbevölkerungskonferenz 1994 war die völlige Freigabe von empfängnisverhütenden Mitteln und die Anerkennung der Abtreibung als Mittel zur Reduzierung des Bevölkerungswachstums. Dies konnten die „Humanisten“ nicht durchsetzen.

Quelle: Civitas ; Es gibt keine Überbevölkerung

Ein Buch welches tiefe Einblicke in die „Überbevölkerungstheorie“ vermittelt wird in der Konservativen Bibliothek vorgestellt. Die hier aufgezeigten Zusammenhänge zwischen dieser unmenschlichen Theorie, dem Feminismus, der Familienplanung,  der Abtreibung, der Pille und vielen anderen mehr sind sehr bedrückend und komplex dargestellt.

Nicht mehr das Problem wird angegangen, sondern der Mensch zu einem solchen erklärt. „Pille, Abtreibung und – über 200 Millionen Sterilisierte zwischen 1960 und 1985. … In der gesamten Industriewelt ist zwischen 1964 und 1978 die Fruchtbarkeit (ausgedrückt in Kinderzahl pro Frau) fast um die Hälfte zurückgegangen, und mittlerweile erfaßt dieser Rückgang schon Teile der Dritten Welt. Betroffen sind 45% der Landoberfläche, 85% des Weltwirtschaftspotentials sowie der Gebiete, die nach den UNO-Statistiken 99,8% der nutzbaren Patente hervorbringen.“(32) Und den deutschen Leser, die Nachkommen eines Volkes, welches man als das der „Dichter und Denker“ bezeichnete, sollte es besonders nachdenklich stimmen, wenn ein französischer Wissenschaftler von internationalem Ruf (Chaunu) angesichts der „Erfolge“ „der mit aller Medienmacht verbreiteten Verhütungsrevolution“ feststellt: „In diesem Laboratorium stellt Deutschland die Versuchskaninchen.

Man braucht lediglich zu beobachten, was heute in Deutschland geschieht, um zu wissen, wie es in drei oder vier Jahren um Europa und Amerika bestellt sein wird. Überall wütet ein neues Radikalverhalten: die völlige Verweigerung von Nachkommenschaft. Frankreich schafft noch 1,7 Kinder pro Frau, Deutschland 1,2, weil in Deutschland die totale Nachkommenschaftsverweigerung sehr viel verbreiteter ist. Allerdings heiratet man in Deutschland noch etwas mehr, aber man geht vor dem Standesbeamten oder Pfarrer die Ehe mit der Absicht ein, keine Kinder zu haben. In Frankreich heiratet man in einem solchen Fall gleich gar nicht. Der Niedergang der Eheschließungen seit zwei Jahren beweist, daß sich Französinnen den Deutschen angleichen. So wie sich das ländliche Deutschland München, Frankfurt, Hamburg, Essen und Berlin angleicht.
Vom langsamen Sterben sind wir zum abrupt bevorstehenden Tod gelangt. Binnen des Lebensalters eines Menschen bewegt sich Deutschland auf eine Alterspyramide zu, die zur Hälfte aus über 60jährigen besteht. Und in zehn Jahren werden wir alle das Leben ‘auf deutsch’ verneinen.

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11 Antworten to “Die Überbevölkerungstheorie und ihre Folgen”

  1. Bauer Gerhard Says:

    Natürlich sind manche Länder überbevölkert, dazu gehört auch Deutschland.
    Es kann und darf sich niemand anmaßen in derlei Prozesse einzugreifen. Weder mit Abtreibung etc., noch mit Nahrungsmittelhilfen.
    Die Menschheit hat sich seit Jahrtausenden selbst reguliert und kann es auch zukünftig. Man muss uns nur lassen.

  2. Bauer Gerhard Says:

    Schluss mit der steuerlichen Förderung der Ehe, gefördert wird erst mit Kindern. Ganz einfach, wenn man´s doppelt nimmt.

    • Mcp Says:

      Schluss mit jeder staatlichen Förderung, gerade auch mit der von Kindern. Wer sich Kinder nicht leisten kann, der soll auch Kinder bekommen. Kinder aus Unterschichten haben wir schon genug.

  3. LePenseur Says:

    Frankreich schafft die 1,7 Kinder auch nur „dank“ seiner moslemischen Minderheit (die wesentlich größer ist als die Deutschlands). Wenn man die nicht-moslemische Bevölkerung herausrechnet (was dem Statistiker allerdings durch die pc-konforme Verschleierung der Datenbasis nicht leichtgemacht wird), so ergibt sich ca. dieselbe Zahl wie in Deutschland.

    • Mcp Says:

      Ja. Statistiken halt. Mit denen kann man alles und jedes „beweisen“. Noch schlimmer sind „mathematische Modelle“, wo die Randbedingungen von der ideologischen Überzeugung des Mathematikers abhängen.

  4. Bauer Gerhard Says:

    Wenn Schluss mit der Förderung, dann müssen allerdings andere Umstände auch geändert werden und zwar, dass Normalverdiener bezahlbare Wohnungen etc. bekommen. Ansonsten heißt es Abschied nehmen vom Deutschen Volk, welcher Facharbeiter kann denn in München eine 3-köpfige Famile ernähren oder sind Facharbeiter auch Unterschicht. Die Mütter sollen sich um ihre Kinder selbst kümmern können etc. pp. Das ist mit normalen Gehältern nicht machbar.
    Sollen nur noch 10000 Euro-Verdiener Kinder bekommen, dann ist bald Schluss.

    Da sollten dann erst einmal die Subventionen auf anderer Ebene eingestellt werden, bevor bei den Familien der Rotstift angesetzt wird.
    Wieso immer die Angst vor den Unterschichten, die haben zu allen Zeiten Kinder bekommen, diese haben zu allen Zeiten auch arbeiten übernommen. Auch diese Arbeit muss gemacht werden oder glaubst Du Akademikerkinder werden Mülltonnen leeren usw..
    In einem Volk gibt es alle Schichten auch Unterschichten. Was es nicht geben muss, sind Leute die sich auf die faule Haut legen und Geld kassieren (auch bei den Reichen). Das wäre mit dem Recht auf Arbeit schnell zu lösen, wenn das Recht auf Arbeit besteht, gibt es keine Möglichkeit mehr sich zu drücken. Wer nicht arbeitet, bekommt kein Geld. Wenn es nicht reicht, muss die Gemeinschaft was oben drauf legen, dies Geld muss man zwangsläufig von den Bestverdienern und Firmengewinnen nehmen. Da wird sich nichts ändern. Oder es muss ein anderer Modus gefunden werden.

    • Mcp Says:

      Wenn die ganze „Förderei“ aufhört, dann braucht der Staat weniger Steuern und Sozialabgaben zu erheben. Folglich bleibt mehr Geld bei denen in der Lohntüte die arbeiten. Diejenigen die dauerhaft nicht arbeiten – die meinte ich mit Unterschicht – haben dann natürlich weniger und weniger Anreize Kinder in die Welt zu setzen, während die arbeitende Bevölkerung spürbar entlastet wird und mehr Geld in Tasche hat, um Kinder zu „finanzieren“. Denn Letztere sind es – wer denn sonst – die das Kindergeld und sonstige Wohltaten für die „Harzer“ bezahlen. Das Kindergeld ist nichts weiter als eine Umverteilung von Geld aus produktiven in die unproduktive Sphäre der Gesellschaft zum Nachteil der Aktiven. Aus diesem Grunde ist die „Familienförderung“ – und nicht nur diese – reine Augenauswischerei. Sie bringt der arbeitenden Bevölkerung nichts – im Gegenteil werden die Belastungen durch jede neue „Wohltat“ nur noch größer.

  5. Bauer Gerhard Says:

    Ein Facharbeiter, verheiratet mit ein paar Kindern und einem Einkommen von ca. 30.000 Euro zahlt heute schon keine Lohnsteuer mehr und trotzdem wird es knapp eine fünfköpfige Familie so zu finanzieren, dass es dem heutigen Standard angemessen ist. Das war vor 30 Jahren anders, auch damals gab es Kindergeld. An dem liegt es also nicht.

    Es liegt daran, dass durch die Masseneinwanderung ein Überangebot an Arbeitskräften aufgebaut wurde, das es den Unternehmen erlaubt geringere Löhne zu zahlen als es möglich wäre.
    Weiter geht es mit der gerade zu lächerlichen Besteuerung der Gewinne der Kapitalgesellschaften, den geringen Betrag den sie an Steuern zahlen holen sie sich auf anderen Wegen wieder um ein Vielfaches vom Staat zurück. Subventionen, Auftragsvergabe, zinsgünstige Darlehen usw. usf..

    Deutsche Familein müssen unterstützt werden, solange es zu einem vernünftigen Auskommen nicht reicht und solange Mrd. an Banken und andere Ganoven verschoben werden, braucht man meiner Meinung nach nicht über die Streichung von Förderung zu diskutieren.
    In ein oder zwei Jahren dürfte der größte Teil des Haushaltes die Zinsbelastung ausmachen, hier muss angesetzt werden. Der Staat gibt sein eigenes Geld an Banken und leiht es sich von denen zurück. Muss das sein. Nein. Wir werden dazu gezwungen und dieser Zwang muss weg.
    Nationale Selbstständigkeit und Unabhängigkeit vom internationalen Finanzkapital, das ist der Weg zum Ziel. Wenn wir diese nicht haben, kann nichts vernünftiges erreicht werden.

    Es liegt am System, das System muss geändert werden.

  6. Bauer Gerhard Says:

    Ich stimme im Großen und Ganzen mit den Ansichten Spenglers in „Preußentum und Sozialismus“ überein.
    Hier muss angesetzt werden, die Macht des Geldes muss gebrochen werden.

    • LePenseur Says:

      Richtig! Die Zinsknechtschaft muß endlich gebrochen werden! Das hat schon das 25-Punkte-Programm vom 24. Februar 1920 überzeugend dargelegt.

      Und das, genau das brauchen wir wieder! Damit die Welt genesen kann …

      • Mcp Says:

        Ich sehe das etwas differenzierter. Es gibt verschiede Modell des Wirtschaftens. Ein Modell war der rheinische Kapitalismus, ein anders ist die anglo-amerikanische Wirtschaftsweise. In Letzterer geht es nur noch um Profit als allein seligmachenden Endzweck. Dort regiert die Finanzwirtschaft die Industrie und das produzierende Gewerbe total. Das halte ich für eine gravierende Fehlentwicklung, die in Deutschland nach 1989 eingesetzt hat. Wenn diese Macht der Finanzmärkte nicht gebrochen wird, dann ahne ich nichts Gutes.

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