Der Soldat: geduldet, aber verachtet

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Eine Gesellschaft, die ihre Armee in den Einsatz schickt, manche ihrer Soldaten vielleicht in den Tod,  muß sich einfach ein Minimum an Respekt vor diesen Männern angewöhnen. Diese Soldaten sterben für die Republik, für uns. Und wenn nicht nur für uns, dann doch für „den Westen“.

Quelle: JUNGE FREIHEIT; Wochenzeitung aus Berlin: Zum Schießen

Ein Blick zurück in die Zeiten der Weimarer Republik reicht aus, um zu begreifen, dass dies für eine parlamentarische Demokratie eine unmöglich zu erfüllende Forderung ist. Der Soldat wird geduldet, weil gebraucht, aber abgrundtief verachtet.

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8 Antworten to “Der Soldat: geduldet, aber verachtet”

  1. Bauer Gerhard Says:

    Weil die Armee nicht mehr den Interessen des Volkes dient (Schutz) sondern Kräften die ihre Interessen durchsetzen wollen.
    Der Krieg in Afghanistan ist kein Krieg für den man unsere Soldaten achten müsste oder ihnen dankbar sein müsste. Wenn sie dort sterben, sterben sie für fremde Interessen. Dankbarkeit einzufordern für einen Einsatz der vom Volk sowieso abgelehnt wird, ist der denkbar schlechteste Weg. Ich bin nicht dankbar für den Einsatz unserer Soldaten in Afghanistan, ich empfehle, den Einsatz zu verweigern.

    Der Soldat wird gebraucht um sein Vaterland vor fremden Aggressionen zu schützen, um ein Pfund in der Hand zu haben wenn es um internationale Streitigkeiten geht.
    Eine solche Armee wird nicht nur geduldet sondern auch geachtet.
    Zugleich müsste jeder Mann in dieser Armee dienen, ohne Ausnahme, auch wenn die Wehrpflicht nur 4 Monate dauern sollte. Kriegsdienstverweigerer machen Küchendienst, Instandhaltung und Sanitätsdienst oder ähnliches.

    Inwiefern wurde die Reichswehr in der Weimarer Zeit verachtet, dies wäre mir neu. Ganz im Gegenteil, durch Freikorps und andere Formen der Bewaffnung des Volkes wurde die Wehrfähigkeit Deutschlands einigermaßen erhalten. Dazu gehören auch die bewaffneten Verbände der jeweiligen Parteien. Etwas was heute ganz unmöglich erscheint.

  2. Bauer Gerhard Says:

    Zum Schießen

    Irgendwo in Ost-Holstein gibt es eine Kaserne. Und irgendwo dort in der Nähe eine achte Hauptschulklasse. Sie hat diese Kaserne mitsamt Lehrer an einem „Tag der offenen Tür“ besucht. Das ist eine feine Sache. Der Klassenlehrer lobte den Besuch sogar ausdrücklich bei seinem Direktor. ….
    http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display.154+M522b1e1ca38.0.html

    Das kann ja nicht gutgehen.

  3. Elsa Says:

    Ich find Soldaten toll. Besonders die von Spezialeinheiten.

  4. quadratura Says:

    Wie wäre es, wenn man die Formulierung ändert. Anstatt „wir schicken unsere Soldaten“, sollte es „wir schicken unsere Söhne“ heißen.

    • Mcp Says:

      Das passt nicht mehr, nachdem auch Frauen in die kämpfende Truppe dürfen.

      • Don't care Says:

        „Keine Sorge.“ – Die FrauInnen sind die letzten, die an die Front geschickt werden. Entweder werden plötzlich viele schwanger, (wie in den USA), oder der phylogenetisch determinierte Beschützerinstinkt der männlichen Vorgesetzten und Kameraden findet schon einen Weg sie vom direkten Beschuss fernzuhalten, oder sonst irgendein „Schlupfloch“ wird benutzt.
        Es ist grösstenteils Fiktion, dass SoldatInnen-Friedhöfe mit „gefallenen“ Frauen gefüllt werden, oder das Strassenbild von arm/beinamputierten Krückengängerinnen gezeichnet sein wird.
        Wenn es ernst wird, verpisst sich der sonst grosskotzige Feminismus alsbald. Rosinenpicken ja, aber im Krieg verrecken oder verstümmelt werden, nein danke. Dafür sind die „Parias“ Männer auserkoren. Die edlen Lichtgestalten wollen zwar den „halben Himmel“ für sich, die Hölle aber dürfen wir behalten.

      • Mcp Says:

        Nö. Unser Herrgott ist gerecht.

        Aus diesem Grunde herrscht in der Hölle zurzeit ein Frauenüberschuss.

        Unsere Feministinnen – Alice Schwarzer voran – sind als die Jungfrauen auserkoren, die islamische Terroristen als Lohn für ihre Terrortat erwarten.

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