US-Flagge auf dem Mond fotografiert

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Schon im Juli habe ich vom Satelliten LRO (Lunar Reconnaissance Orbiter) berichtet, der gerade dabei ist, die Mondoberfläche zu kartieren und dabei auch die Landeplätze der Apollo-Missionen fotografiert hat.

Mittlerweile ist LRO in einer neuen Bahn; nur 50 Kilometer von der Mondoberfläche entfernt und dementsprechend besser sind auch seine Bilder geworden. Nun hat er die Landestelle von Apollo 17 überflogen und tolle Bilder gemacht:

Quelle: ScienceBlogs.de; LRO fotografiert die amerikanische Flagge am Mond!

Werden diese „Beweise“ ausreichen, um die Skeptiker einer der amerikanischen Mondlandung zu überzeugen oder werden wir neue Varianten dieser Theorien aufgetischt bekommen. Zu hoffen wäre es – der guten Unterhaltung wegen.

Ich bin kein Gegner von „Verschwörungstheorien“, schon deshalb weil man den „offiziellen Regierungsverlautbaren“ genauso wenig trauen kann. Die Massenvernichtungsmittel im Irak – immerhin der hochoffizielle Kriegsgrund – suchen wir heute noch vergeblich. Die Beweise dafür, genauso gefälscht wie der legendäre Hufeisenplan, mit der Scharping dem Volk den Jugoslawienkrieg aufgeschwatzt hat.

Verschwörungstheoretiker erfüllen eine hygienische Funktion, sie verhindern allzu dummdreiste Lügen der Regierung und decken hin und wieder sogar welche auf. Ob man ihre Theorien jedoch glaubt, das steht auf einem ganz anderen Blatt.

Indes, wer partout nicht an die Mondlandungen glauben will, wozu sollte ich den überzeugen wollen?

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4 Antworten to “US-Flagge auf dem Mond fotografiert”

  1. Ernie Souchak Says:

    Diese Mondaufnahmen sind in den „Special Effects Studios“ aus Hollywood entstanden. Das sieht man doch… (Ironie off).

    Zu den Verschwörungstheorien muss ich ganz klar deinen Ansatz bestätigen. So unschön es im einzelnen auch sein mag, die offizielle Regierungsversion zu verschiedenen Themen, ist vielfach fragwürdiger als die dazu passende Verschwörungstheorie. Ist ja nicht so, als hätten nicht schon die verschiedensten Regierungen versucht ihr Volk zu verschaukeln. Einige Verschwörungstheorien können helfen, einen Sachverhalt auch aus anderen Perspektiven zu sehen. Leider ist man oftmals bei Detailwissen überfordert und man gleitet schnell ab in eine Glaubensfrage…

    Zu den Massenvernichtungswaffen im Irak wird Russlands Putin zitiert: „Wenn ich die Amerikaner wäre, ich hätte welche gefunden!“ Ich hätte es ihm zugetraut.

  2. Don't care Says:

    Blöd ist nur, für die berechtigten Zweifel an der „Wahrheitsliebe“ der Herrschenden solche lächerlichen Aufhänger wie den „Moon-Hoax“ zu verwenden. Die auf den zahllosen Websites dieser Richtung aufgeführten „Beweise“, Argumente und Schlussfolgerungen sind derart lachhaft blödsinnig, dass man unwillkürlich das intellektuelle Niveau aller Anhänger von Verschwörungstheorien auf dieses Schimpansen-Level herabzustufen versucht ist. Dadurch werden ernster zu nehmende „Verschwörungstheorien“ sicherlich ungerchtfertigterweise diskreditiert.
    Z. B. könnte ich persönlich (mangels Informationszufuhr) über diverse Theorien zu 09/11 nicht so leichtfertig das „Mumpitz-Verdikt“ ablassen, sind doch gerade in diesem Zusammenhang viel nebulösere Informationen am grassieren. Zudem wären intentionale Aspekte der Mächtigen wesentlich plausibler als beim Moon-Hoax.

    • Mcp Says:

      Die Lage ist unübersichtlich. Wäre ich damit beauftragt einen solchen Gegner zu desorganisieren, dann würde ich eigene Verschwörungstheorien formulieren. Je absurder, desto besser.

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