Exobiologie: ABM für Akademiker

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Nach Ansicht der Astrophysikerin Athena Coustenis vom französischen Wissenschaftsinstitut CNRS sind die Chancen am größten, außerirdisches Leben innerhalb unseres Sonnensystems zu finden. „Wenn es existiert, werden wir es rasch finden“, sagte sie. Sie wies darauf hin, dass auf dem Gebiet der Astrobiologie die „Realität jeden Tag die Fiktion überholt“. Der Leiter der Vatikanischen Sternwarte, José Gabriel Funes, betrachtet die Suche nach außerirdischem Leben dagegen „etwas skeptischer“. Noch im Mai 2008 hatte der argentinische Jesuit allerdings erklärt, dass sich der Glaube an Gott mit dem Glauben an Außerirdische vereinbaren lasse.

Quelle: AFP; Vatikan-Tagung beschäftigt sich mit außerirdischem Leben.

Sie wies darauf hin, dass auf dem Gebiet der Astrobiologie die „Realität jeden Tag die Fiktion überholt“.

Immer wenn ich solche Sätze lese, weiß ich nicht, ob ich laut loslachen oder doch lieber am Geisteszustand derer zweifeln soll, die sie verzapfen. Astrobiologie hat deshalb nichts mit der Realität zu tun, weil man bisher kein außerirdisches Leben entdeckt hat, sondern sich im Elfenbeinturm darüber Gedanken macht, wie es wohl aussehen möge und wo es am wahrscheinlichsten zu finden wäre. Astrobiologie ist eine virtuelle Wissenschaft, die nicht einmal einen empirischen Gegenstand hat, an dem sie forschen kann. So greift man auf das irdische Leben zurück und extrapoliert diese „Erkenntnisse“ auf andere Planeten. Das wäre dann verständlich, wenn man genau wüsste, wie das Leben auf der Erde entstanden ist. Aber genau hier tappt vollkommen im Dunkeln. Denn die Evolutionstheorie beschreibt wohl die Entwicklung von Leben, aber mitnichten seine Entstehung.

Wenn man die Astrobiologie heute als Wissenschaft bezeichnet, dann kann man mit den selben Recht die Astrologie dazurechnen. Die Sache wird auch nicht dadurch besser, das die NASA ein ganzes Institut für Exobiologie unterhält.

Es sind genau solche Kopfgeburten, die zunehmende Zweifel an der Seriosität des modernen Wissenschaftsbetriebes wecken. Astrobiologie ist nichts anders als eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für überzählige Akademiker. Zumindest solange man kein außerirdisches Leben entdeckt hat. Man wird es, sofern es existiert, mit Sicherheit dort entdecken, wo es niemand vermutete und es wird so sein, wie es niemand erwartet. Schon gar nicht die „Exobiologen“, die sich schon mal politisierende Kampfbegriffe wie „Kohlenstoffchauvinismus“ ausgedacht haben.

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2 Antworten to “Exobiologie: ABM für Akademiker”

  1. Bauer Gerhard Says:

    Je mehr Akademiker wir haben, die wir nicht brauchen und sonst auch niemand, desto mehr solcher „wissenschaftlicher“ Disziplinen wird es geben.

    Was macht Merkel in Paris?
    http://www.sezession.de/

    Nicht einmal Schröder hat sich dafür hergegeben.

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