Blah, blah der Altherrenriege

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Mehr Rechte für Minderheiten, das Ende von Atomwaffen, Arm und Reich vereint: 15 Nobelpreisträger, darunter Michail Gorbatschow und Muhammad Yunus, haben ihre Vision einer „Welt ohne Gewalt“ ausgerufen. Gemeinsam forderten sie die Staatengemeinschaft zu einem Schulterschluss auf.

Quelle: Politik; Appell der Granden: Nobelpreisträger rufen zum „globalen Mauerfall“ auf

Blah, blah der Altherrenriege. Nicht jede Mauer ist schlecht. Da wo sie feindliche Nachbarn trennt, kann sie helfen, den Frieden zu erhalten.

Jede Identität beruht auf Abgrenzung vom Allgemeinen und der Hervorhebung des Besonderen. Wer Grenzen niederreißen will, der will das Besondere auslöschen. Den Glauben das dadurch alle Menschen zu Brüdern werden, kann nur jemand haben, der besoffen durchs Elysium torkelt. Eher wird der Gleichheitswahn, der aus solchen weltfremden Forderungen wächst die nächsten Vernichtungswellen befeuern: weg mit den Nationen, weg mit Rassen, weg mit den Geschlechtern, weg mit den sozialen Schichten. Genügend Anlässe also für Krieg Friedenseinsätze und Verfolgung Null-Toleranz.

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2 Antworten to “Blah, blah der Altherrenriege”

  1. Bauer Gerhard Says:

    Natürlich ist nicht jede Mauer schlecht. Es kommt nur drauf an auf welcher Seite man steht und welchem Zweck sie dient.
    Derzeit kenne ich eigentlich nur noch zwei Mauern, eine in Israel, die andere trennt Nord- und Südkorea. Ach ja, die Mauer an der Südgrenze der USA zu Mexiko, da dringen ja auch die alten Besitzer des Landes ein und wollen ihren angestammten Platz wieder einnehmen.

    In Israel werden durch die Mauer die eingeborenen Semiten daran gehindert den zugereisten Semiten allzu lästig zu werden.

    In Nord- und Südkorea wurde eine Mauer errichtet, da sich die Herren der Welt in die inneren Belange eines Landes eingemischt haben.
    Es war auch das erste Mal, dass die UNO einen Konflikt nicht löste sondern als Dauerbrand installierte, die UNO war damals auch noch gleichbedeutend mit den USA. Ein wirksames Mittel um sich militärischen Einfluss zu sichern. Mittlerweile ist es offizielle Politik der UNO lokale Konflikte mal mehr, mal weniger heftig brennen zu lassen. Die UNO ist nach wievor ein Mittel der USA, wenn nötig und möglich mit UNO, wenn nicht, dann eben ohne UNO aber ohne weitere Konsequenzen.

    Mauern dienten früher einmal der Verteidigung. Mit den Römern wurde die erste Teilung eines besetzten Landes durch die Mauer besiegelt und die Eindringlinge schützten sich vor den Eingeborenen. Dies wird bis heute fortgeführt.

    Mit Burgmauern, Stadtmauern wie sie in Deutschland üblich waren haben diese Mauern nichts zu tun. Diese Mauern dienten dem Schutz der eigenen Grenzen und des eigenen Volkes gegen Feinde von außen. Die Mauern der Römer und anderer Eroberer dienen der Unterdrückung der jeweiligen Völker.

    • Mcp Says:

      Als Lysander 404 v. C. Athen eroberte, da wurde – unter Flöten und Pfeifenspiel – die „Lange Mauer“ niedergerissen, die Athen eine lange Zeit vor dem überlegenen peloponnesischen Heer schützte. Ganz Griechenland erwartet nun, nach dem Fall der räuberischen attischen Demokratie, eine Zeit des großen Friedens – so zumindest berichtet es Thukidides. Der antike Mauerfall, so glaubten die Griechen damals, wäre das Ende Geschichte. Ihr Irrtum hielt kein Jahr.

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