Auf Kosten der Zukunft

by

Als erstes deutsches Flächenland hat Hessen eine von Wirtschaftsprüfern testierte Eröffnungsbilanz vorgelegt, die alle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten ausweist. Demnach bilden Pensionslasten, Kredite und andere Verbindlichkeiten einen Schuldenberg von 88,5 Milliarden Euro. Ministerpräsident Roland Koch (CDU) teilte mit, das gesamte hessische Anlagevermögen belaufe sich nur auf 23,7 Milliarden Euro. Dazu komme ein Umlaufvermögen von 6,5 Milliarden Euro.

Quelle: RP ONLINE; Hessen hat dreimal so viel Schulden wie Vermögen

Ich bin mir sicher das dies in anderen Bundesländern ähnlich oder gar schlimmer aussieht. Im Grunde ist die Bundesrepublik genauso pleite, wie es die DDR einst war. Im Unterschied zur DDR ist die BRD aber weiterhin kreditwürdig, solange sie politisch nicht aus der Reihe tanzt. Wir verfrühstücken die Zukunft unserer Kinder, denn die werden es sein, die diesen Schuldenberg abtragen müssen.

Schlagwörter: ,

4 Antworten to “Auf Kosten der Zukunft”

  1. Bauer Gerhard Says:

    Natürlich ist die BRD pleite. Die meisten wissen es nur noch nicht, dank der gleichgeschalteten Massenmedien und der verlogenen Politikerkaste in den Parteien.

    Staatsschulden werden nicht bezahlt. Es wurde noch nie eine Mark Schulden zurückbezahlt, die Schulden werden ständig mehr, d. h. neben schuldenfinanzierten Neuausgaben werden Zins und Tilgung ebenfalls über neue Schulden finanziert. Ein Kaufmann käme mit einem solchen Geschäftsgebaren ins Gefängnis.
    Es wird eine Währungsreform kommen und derselbe Käse beginnt wieder von vorne. Wenn wir nichts daran ändern.

  2. Rautenklause Says:

    Als groben Überblick vielleicht einfach mal 16 nehmen und dann einen Extrabonus für den Bund – und wissen, daß das viel zu wenig ist. Hinzu kommt: Zahlen in dieser Größenordnung sind nichtmehr vorstellbar. 1 Billion, also 1000 Milliarden kann man nicht mehr vermitteln. Hinzu kommt, daß im englischsprachigen Raum „billion“ in der Regel „Milliarde“ bedeutet und aufgrund Medien und speziell dem Boulevard („Billionaire Bill Gates“) völlig falsch eingeschätzt wird: wenn gates „Billionen“ besitzt, kann das als Schuldengröße für einen Staat ja nicht so viel sein …

  3. nk Says:

    Irgendwann wird Hessen ebenso wie alle anderen Länder die Hosen herunter lassen müssen. Irgendwann wird niemand mehr die Anleihen kaufen.

    Wie jeder Bankrott so wird auch dieser irgendwann erklärt, realisiert und alle Darlehensgeber und Empfänger von Versprechungen sind die Dummen.

    So etwas ist ja in Deutschland schon mehrere Male durchexerziert worden.

    • Mcp Says:

      Ich bin kein ausgewiesener Ökonom, aber Selbstständig. Daher weiß ich, dass man immer weniger ausgeben sollte als man einnimmt. Irgendwann wird jede Rechnung fällig. Allerdings: Im Falle des Staates, da gebe ich ihnen Recht, zahlt im der Gläubiger, nie der Pleitier.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: