Ein Furz in der Stube

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Kurz vor dem Weltklimagipfel in Kopenhagen hat der Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (Unfpa) vor den dramatischen Folgen des Bevölkerungswachstums für den Klimawandel gewarnt. Je mehr Menschen auf der Erde leben, desto mehr Treibhausgase wie Kohlendioxid (CO2) setzten sie frei.
Quelle: WELT ONLINE; UN-Studie: Bevölkerungswachstum zerstört das Weltklima

Ja, sie atmen. Man sollte das wirklich unterbinden oder zumindest besteuern. Die Überbevölkerungstheoretiker dürfen im Reigen der Klimabetroffenen mitnichten fehlen: Der Mensch ist eine einzige Katastrophe. Das Credo der Aufklärung hat schon „Weltbürger“ Kant formuliert, indem er „den Menschen“ denunzierte, er wäre aus „krummen Holz“ geschnitzt.[1] Dank der UNO wissen wir nun, das der Mensch nicht nur eine geistige, sondern auch eine biologische Zeitbombe ist: Er atmet den „Klimakiller“ aus.

Mit welcher Datenbasis die „Unfpa“ arbeitet, bleibt allerdings ihr großes Geheimnis. Überschlagen wir kurz wie viel ein einziger Mensch CO2 dadurch „produziert“, dass er es wagt, zu atmen: Im Durchschnitt „produziert“ ein Mensch 15 Liter CO2 pro Stunde.[2] Am Tag sind es folglich 360 Liter und im Jahr 131400 Liter. CO2 hat eine mittlere Dichte von 1,977 g pro Liter das ergibt dann eine Masse von 259777,8 Gramm oder 259,7778 kg oder 0,2597778 Tonnen CO2 welcher ein Mensch nur durch das atmen „produziert“ . Nach Adam Ries „produzieren“ dann 1 Milliarde Menschen rund 2,59 Milliarden Tonnen CO2. Konservativ gerechnet.

Woh! Die Dame von der UNO meint tatsächlich die Atemluft der Menschen. Als Studenten haben wir solche Rechnungen aus kabarettistischen Erwägungen angestellt. Nie hätte ich gedacht, dass man sich wegen seiner Ausatemluft schämen muss. Vermutlich ist die Atemluft die Erbsünde des „Klimatums“.

Sehen wir weiter: die Masse der Erdatmosphäre beträgt 5,15*1018 kg. Der CO2 Anteil in der Atmosphäre beträgt 0,035 Prozent das ergibt eine CO2 Masse von 1,8025*1017 kg. In dieser Menge CO2 macht der prozentuale Anteil der Atemluft von einer Milliarde Menschen sage und schreibe 0,00001436 Prozent aus. Ein kräftiger Furz in der guten Stube entfaltet größere Wirkungen als der Zuwachs von einer Milliarde Menschen für Atmosphäre. Mit Wissenschaft haben dererlei „Warnungen“ nichts mehr zu tun.

Die Unsinnigkeit der Eingangsbehauptung tritt vollends zu Tage, wenn man das Argument umkehrt: Der Mensch verbraucht beim Atmen Sauerstoff. Der müsste folglich irgendwann aufgebraucht sein, denn die Ressourcen sind ja endlich. Die Luft wird knapp, wenn der Mensch so weiteratmet. Ich rechne jetzt nicht aus, wann der letzte Sauerstoff aufgebraucht ist. Satire pur, aber solcher Unsinn bestimmt mittlerweile die Politik. Es ist fast als wäre Johann Tetzel[3] wiederauferstanden.

Seit nunmehr acht Jahren stagniert die mittlere Erdtemperatur. Für die Klimaindustrie der Supergau, nur noch vergleichbar mit dem Crash der Finanzmärkte. Je mehr Arbeitsplätze dadurch in Gefahr geraten, desto lauter bimmeln die Gefahrenglocken und desto schriller werden die Wortmeldungen.

Quellen/Anmerkungen:
[1] Immanuel Kant; Idee zu einer allgemeinen Geschichte in weltbürgerlicher Absicht“; 1784
[2] Atmung
[3] Johann Tetzel war ein erfolgreicher Ablasshändler, an dem sich der Zorn Luthers entzündete.

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5 Antworten to “Ein Furz in der Stube”

  1. Don't care Says:

    Als Kommentar hierzu ist eigentlich nur der Vorgang, den der Beitragstitel nennt, angemessen. Komplexere kognitive Prozesse zur Ausformulierung eines Kommentars und die damit verbundene Tipparbeit wären reine Zeitvrschwendung (und sträflicher CO2-Verbrauch!!!)

    • Mcp Says:

      Na ja, wie man es nimmt. Die „wissenschaftliche“ Begründung des Klimawandels ist äußerst fragwürdig. Aber die politischen Folgen des „Schwindels“ müssen wir alle ausbaden.

      • Don't care Says:

        Hm, hm, das bestimmt. – Erinnert fatal an eine analoge Hype vor ca. 25 Jahren, als das grosse Waldsterben von der linksökofaschistischen Dressurelite ausgerufen wurde. – Jede Menge „Melkinstitutionen“ wurden daraufhin erfunden und installiert, um die Industrie und die Privatpersonen abzuzocken. Dass die „grosse Versteppung“ Europas den Hohepriestern des Ökoterrors was gesch….en hat, erdreisten sich diese Grössenwahnsinningen heute auch noch als ihr Verdienst hinzustellen.

  2. Bauer Gerhard Says:

    Wieviele Milliardäre wurden durch den Klkmaschwindel gemacht?

    Der erste Nutznießer dürfte Al Gore gewesen sein (nicht zu verwechseln mit seinem berühmten Landsmann, Steuerhinterzieher und Namensvetter Al , evtl. Ähnlichkeiten sind rein zufälliger Natur). Von den Leuten im Hintergrund ganz zu schweigen.

    Wieviele Bauern wurden mit Hilfe dieser Lüge von ihrem Land vertrieben?

    Wieviele Lebensmittel wurden dieser Welt entzogen und verbrannt?

    Wieviel landwirtschaftliche Nutzfläche wird diesem Wahnsinn geopfert?

    Wieviele Mrd. wurde und werden aus den privaten Haushalten und der prod. Industrie gesaugt? Letztendlich zahlt sowieso alles der Verbraucher und zwar bis auf den letzten Pfennig.

    Wohin fließen diese Gelder?

    Welche Banken und Finanzhäuser profitieren von dieser Lüge? Bei denen läuft ja alles zusammen.

    Wenn dieser Fragen einigermaßen beantwortet sind, sieht man ganz deutlich wem diese große Lüge nutzt und schadet.

    Wer glaubt eigentlich noch, dass die Mächtigen dieser Welt nicht in der Lage sind jede beliebige Lüge in die Welt zu setzen und als Wahrheit darzustellen.
    Notfalls werden Widerständler, Kritiker, Zweifler etc. sozial und wirtschaftlich ruiniert, verfolgt, eingesperrt oder getötet.

    • Mcp Says:

      Die Klimapropaganda dient auch und vor allen dem Aufbau internationaler Strukturen, die das nationale recht sukzessive aushebeln. Man tut immer so als hätte aufgrund „globaler Probleme“ gar keine andere Wahl mehr, denn sonst würde die Erde untergehen. Was natürlich großer Nonsens ist.

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