Eine klare Botschaft

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Die Reaktionen der herrschenden Eliten auf das überraschende Abstimmungsergebnis in der Schweiz fallen wie erwartet aus: Wütend wird in der Art eines Oberlehrers dem ungehorsamen Kindern mit erhobenen Zeigefinger gedroht und allen Ortes unverhohlen überlegt, wie man Volkswillen am besten desavouieren kann. Man tut so, als hätte man es mit „verängstigten“ Menschen zu tun, die aus einem „unbestimmten“ Bedrohungsgefühl heraus gegen die Minarette gestimmt hätten. Die hohle Phrase von der „Fremdenfeindlichkeit“ darf natürlich nicht fehlen. Sattsam bekannte Floskeln, die vor allem nur einem Zwecke dienen: Das Thema „Islamisierung“ dadurch zu tabuisieren, dass man die Gegner in die politische Schmuddelecke drängt. Die Schweiz wäre, so eine gängige Figur der internationalen Kritik, ins Mittelalter zurückgefallen.

Das genaue Gegenteil ist der Fall: In Wahrheit haben sich die Schweizer gegen einen Islam ausgesprochen, der nicht nur ein mittelalterliches Erscheinungsbild hinterlässt, sondern auch Ansichten vertritt, die in Europa mit der „Aufklärung“ überwunden schienen. Die schleichende „Islamisierung“ der europäischen Gesellschaften ist nicht nichts anderes als Rückmarsch in Richtung Mittelalter, den man in fast allen europäischen Großstädten schon am äußeren Erscheinungsbild beobachten kann. „Parallelgesellschaften“ sind mittelalterliche Keimzellen eines islamischen Gesellschaftsentwurfes, der dem europäischen Verfassungsverständnis diametral entgegensteht. Die Schweizer haben nicht „ängstlich“ oder „diffus“ geantwortet, nein, sie haben ihren Politikern einen klaren Auftrag erteilt: Stoppt diese Entwicklung. Die Politiker haben diese klare Botschaft, so ihre Reden danach, noch immer nicht verstanden.

Es gibt nicht einen einzigen islamischen Staat, der auch nur ansatzweise dem gerecht wird, was die Mehrheit der Europäer unter einer modernen Lebensweise versteht. Demokratie, Freiheit, Individualismus, Religionsfreiheit und Freizügigkeit gibt es, im Gegensatz zum Rest der Welt, in keinem islamischen Land. Der Islam und die ihm adäquate Lebensweise in seiner heutigen Form ist ein Problem und er hat die Entwicklung der islamischen Länder über die Jahrhunderte hinweg behindert. Am Wochenende haben sich die zumindest Schweizer aufgerafft und ihren deutlichen Willen zur Verteidigung ihrer Lebensweise bekundet.

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5 Antworten to “Eine klare Botschaft”

  1. Bauer Gerhard Says:

    Man kann es nicht oft genug sagen:
    Stopp mit der Einwanderung.
    Ausreiseförderung der Ausländer.

  2. feydbraybrook Says:

    Korrektur:

    57% der Abstimmenden haben für die Initiative gestimmt. Insgesamt haben 54% teilgenommen. Das heißt also: 31% der Schweizer lehnen den Bau von Minaretten ab.

    • LePenseur Says:

      Und 54% waren offenbar damit völlig zufrieden, daß möglicherweise Minarette nicht mehr gebaut werden dürfen. Wenn man die zu den 31%, die explizit dagegen waren hinzurechnet, dann kommt heraus, daß ohnehin nur 15% dafür sind, weiterhin Minarette in der Schweiz zu bauen.

      Ihre Logik funktioniert in beide Richtungen, Kollege feydbraybrook!

      • feydbraybrook Says:

        Ich habe weder behauptet, daß die verbleibenden 46 % für, noch dagegen gestimmt hätten.

        Diese ganzen Zahlenspielereien, mit denen man in den Medien Meinung macht, interessieren mich nicht.

        Mich interessieren nur die Fakten, und die besagen, daß 31 % der Schweizer gegen den Bau von Minaretten sind.

        Und jetzt kann spekulieren, wer will, ich mach da nicht mit.

  3. Arminius Says:

    Das Jahr 2009 endet ähnlich hoffnungsvoll wie das Jahr 1989. Auch damals hat die Dressurelite gegen die sich anbahnenden Veränderungen getobt.

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