Dutschke, Bachmann und die Stasi-Akten

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Bisher galt Josef Bachmann, der den Studentenführer Rudi Dutschke 1968 in Berlin niederschoss, als Einzelgänger. Doch Auswertungen von Stasi-Akten und Polizeiprotokollen zeigen nun nach SPIEGEL-Informationen: Er hatte Kontakt zu Rechtsradikalen, die später als „Braunschweiger Gruppe“ durch Sprengstoffanschläge bekannt wurde.

Quelle: SPIEGEL ONLINE; Enthüllung durch Stasi-Akte: Dutschke-Attentäter hatte Kontakt zu Neonazis

Die entscheidende Frage, die SPON nicht stellt: Wieso wusste die Stasi Bescheid?

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7 Antworten to “Dutschke, Bachmann und die Stasi-Akten”

  1. Bauer Gerhard Says:

    Er war ein Provokateur.
    Einer von denen, die sich heute auch in der rechten Ecke rumtreiben und die passenden Schlagzeilen liefern.

  2. Don't care Says:

    Schon oft hab’so für mich gedacht: „Möchte nicht wissen, in wie vielen Schweinereien in der Nachkriegs-BRD die STASI ihre Pfoten drin hatte. – Vor allem die, bei denen die linken Dressurblätter a la Spiegel und Stern am lautesten Zeter und Mordio schrieen. Vieles, das mittlerweile zugänglich ist, wird sicherlich von der linken „Mäinstriem-Mafia“ unter dem heuchlerischen Vorwand keine Hexenjagden loszutreten, gedeckelt. – Nur, wenn mal wieder Nazi-Popanze aufgeblasen werden, und zum allgemeinen Kesseltreiben getrötet wird, ist von solchen zartfühlenden Samthandschuh-Rücksichtnahmen weit und breit nix mehr zu hören.“

    • Mcp Says:

      Mittlerweile glaube ich das der Herbst 1968 eine direkte Retourkutsche der Stasi und des KGB auf den 17. Juni 1953 gewesen ist.

      • Don't care Says:

        Mal doch auch „et altera pars audiatur“-Methode anschmeissen: – was glaubste persönlich hatten vice versa CIA und dessen Gehülfen in der Dä-Dä-äRR so alles im Umfeld des 17. Juni und später in Ungarn 1956 und in in der CSSR währene des „Prager Frühlings“ mitgemischt ?

      • Mcp Says:

        Der Plebs macht keine „Revolutionen“. Mit keine meine ich Keine. Weder 1789, noch 1917 oder 1989. Es gibt diverse Interessen – mehr nicht.

  3. Bauer Gerhard Says:

    Was Du als Plebs bezeichnest, ist das Volk oder zumindest ein Teil davon.
    Wenn Du das Deutsche Volk hochleben lässt, dann ist auch Dein sog. „Plebs“ darunter.
    Die Plebs sind im übrigen alle Nichtadeligen, Handwerker, Bauern, Bürger etc..Diese Leute sind sehr wohl in der Lage sich zu organisieren und haben es auch getan.
    Wenn Du mit Plebs das Lumpenproletariat meinst, dann hast Du recht. Es hat aber niemand ernsthaft behauptet, dass die von Dir aufgezählten Revolutionen von Taglöhnern, Asozialen und sonstigen gesellschaftlichen Randgruppen durchgeführt wurden.

    Es besteht natürlich auch die Möglichkeit, dass der „Plebs“, sprich das Lumpenproletariat eine Revolution „macht“ (es dürfte sich dabei mehr um lokale Aufstände handeln) und sich einige Gruppen an die Spitze stellen oder den Aufstand schüren, vielleicht auch ganz unbemerkt von der Masse. Z. B. der berühmte Schuss der immer dann fällt wenn es am besten passt oder ein Kamerateam vor Ort ist. Jüngstes Beispiel der Iran, „Where are our votes“, diese Schilder gab es nicht, nach den Wahlen in Afghanistan. Niemand organisierte, niemand bezahlte Flüge etc.. Niemand schoss und niemand war mit Handykameras vor Ort um die Vorgänge um den Todesschuss recht professionell zu filmen. Niemand gratulierte dem Wahlsieger, nicht einmal der polnische Außenminister der nach seiner Amtseiinführung jeder ihm dargebotene Hand dankbar schüttelt.

    Natürlich gibt es immer diverse Interessen, ansonsten würden die Leute ja interessenlos handeln. Wer macht denn so etwas.
    Du meinst wahrscheinlich es gibt im Hintergrund Interessengruppen die sich nicht aktiv beteiligen aber mit Kontaktleuten vor Ort versuchen Aufstände zu steuern und organisieren.
    Das gibt es sehr wohl, berühmt, berüchtigt ist in der jüngsten Vergangenheit der CIA, der Mossad, in der etwas älteren zählte auch der KGB dazu.

    Zur Rolle des KGB bzw. der Stasi kann ich auch das Buch von Mischa Wolf empfehlen, er deutet einiges darin an (z. B. die sog. Friedensbewegung), zur Rolle des BND, das Buch von Gehlen, auch da gibt es einiges zu erfahren. Z. B. das Bormann ein Sowjetagent war.

    • Don't care Says:

      Dass die „Friedensbewegung“ eine v. Moskau inszenierte Massenverarsche zur Destabilisierung des Westens war, ist doch schon ein alter Hut. – „Luschtig“ ist schon, wie das (vor allem jüngere) BRD-Hornvieh den Moskowskis auf die Leimrute kroch. Fast jeder Vollpfosten hatte so eine „Friedenstaube“ auf seine Rostlaube gepappt. Demos, Die-Ins und Lichterketten gegen die pöhsen „Pershings“ jagten einander. Und als Ober-Leithammel tat sich schon damals Chef-Hundsfott Lafo hervor.

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