Klimagate: War es doch ein Insider?!

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Nun tauchen in rascher Folge verschiedenen Vermutungen und Varianten darüber auf, wer denn nun die Server gehackt und die Emails entwendet hat. Dahinter verschwindet dann erwartungsgemäß der eigentliche Skandal: Bisher wurde die Echtheit der gestohlenen elektrischen Post nicht in Zweifel gezogen. Noch immer sind die Manipulationsvorwürfe nicht vom Tisch, spielen ab in der Berichterstattung so gut wie keine Rolle mehr.

Auf einem Blog[1] wird die Behauptung aufgestellt, dass es für von außen eindringende Hacker unmöglich gewesen sein soll, die Emails zu stehlen. Die recht umfängliche Analyse stützt sich auf den verwendeten Mailserver, der die einkommenden Mails bei POP-Aufrufen löscht, so das nur das Exemplar der Nachricht exsistiert, welches auf den Computer des Empfängers verschoben wurde. Da die Mails aber von verschiedenen Nutzern stammen, müssten die Hacker alle Computer der betreffenden User gehackt haben – ein ziemlich unwahrscheinlicher Fall.

Der Autor des Textes führt noch weiterführende Argumente gegen einen äußeren Hackerangriff an – der Leser möge sich im unten angegebenen Link selber einlesen. Da man die Netzwerk- und Serverstruktur des Klimainstitutes nicht kennt, kann man dem Blogger entweder nur vertrauen oder skeptisch bleiben. Ich ziehe Letzteres vor, schon deshalb, weil die Geschichte weniger interessant ist, wie der eigentliche Skandal.

Es muss nach Ansicht des Bloggers um ein „Leck“ innerhalb des Institutes handel, das sich zudem mit den diversen technischen Strukturen bestens auskennt.

[1] Watts Up With That?

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